Nach den doch eher turbulenten letzten anderthalb Jahren mit finanziellen Belastungen und dem Abstieg aus der Verbandsliga sollen im Kirchenberg-Stadion wieder bessere Zeiten anbrechen. Der Trainer des SV Hohenlimburg 10, Andreas Bolst, sieht gute Chancen für einen Neuanfang

HOHENLIMBURG:„Im Menschlichen muss es passen„

sh
08. August 2006, 14:57 Uhr

Nach den doch eher turbulenten letzten anderthalb Jahren mit finanziellen Belastungen und dem Abstieg aus der Verbandsliga sollen im Kirchenberg-Stadion wieder bessere Zeiten anbrechen. Der Trainer des SV Hohenlimburg 10, Andreas Bolst, sieht gute Chancen für einen Neuanfang

Nach den doch eher turbulenten letzten anderthalb Jahren mit finanziellen Belastungen und dem Abstieg aus der Verbandsliga sollen im Kirchenberg-Stadion wieder bessere Zeiten anbrechen. Der Trainer des SV Hohenlimburg 10, Andreas Bolst, sieht gute Chancen für einen Neuanfang: „Abgesehen davon, dass bei uns immer noch konsolidiert werden muss, steht vor allem die Zusammensetzung der Mannschaft im Vordergrund.„
Mit acht Neuzugängen geht der SV in die kommende Saison. Die Integration der Neuankömmlinge, sowie der Teamgeist innerhalb des gesamten Kaders geben Grund für Optimismus: „Bei uns herrscht zur Zeit eine sehr gute Stimmung. Alle sind hoch motiviert. Menschlich verstehen sich die Spieler bereits bestens, spielerisch ist dies jedoch verständlicherweise noch ausbaufähig.„
Bis zum ersten Spieltag hat Bolst noch Zeit eine schlagkräftige Truppe zu formen. Die Generalprobe der „Zehner„ erfolgt kurz vor dem Saisonstart mit einem Test gegen die Sportfreunde Westrich. Trotz eines viel versprechenden Kaders und einem erneuerten Umfeld, ist man in Hohenlimburg bemüht bescheiden zu bleiben: „Wir wollen attraktiven Offensivfußball spielen. Ich sehe diese Spielzeit als eine Art Aufbaujahr. Unter den Spielern muss es im menschlichen Bereich passen. Wir möchten die Vorrussetzung für eine erfolgreiche Zukunft schaffen„, erklärt der Trainer.
Aus einer stabilen Viererkette heraus möchte man flexibel agieren können: „Vor der Abwehr haben wir viele Möglichkeiten. Denkbar ist sowohl ein defensiv orientiertes 4-4-2, als auch ein offensives 4-3-3.„ Die Weichen scheinen gestellt. Im ersten Spiel der Saison trifft der SV auf die zweite Mannschaft des Aufsteigers Erndtebrück. Auf dem Papier eine vermeintlich leichte Aufgabe. „Wichtig sind die drei Punkte, um einen guten Start zu erwischen. Wir werden allerdings niemanden unterschätzen. Als Neuling in der Liga ist man immer besonders motiviert„, warnt Bolst.

Autor: sh

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