Nun hat auch der FSV Kettwig die Vorbereitung auf die letzten zwölf Partien der Saison aufgenommen.

KETTWIG: Özmen kehrt zurück, Knock Out für Diehle

19. Januar 2007, 11:25 Uhr

Nun hat auch der FSV Kettwig die Vorbereitung auf die letzten zwölf Partien der Saison aufgenommen.

Nun hat auch der FSV Kettwig die Vorbereitung auf die letzten zwölf Partien der Saison aufgenommen. Zwar sind die Essener schon eifrig auf dem Parkett im Einsatz gewesen, doch Trainer Karl Weiß hat sein Team nun auch seit Wochenbeginn in der "Freiluftsaison". Und der Auftakt hat gleich auch mehrere Überraschungen parat. Timo Diehle ist nicht dabei, kehrte mit einem Handbruch aus seinem Urlaub zurück. Der schlagkräftige Stürmer muss sogar operiert werden. "Er wird rund sechs bis acht Wochen ausfallen", runzelt Weiß die Stirn.

Ebenfalls überraschend ist die Heimkehr von Ömer Özmen, der seinen halbjährigen Ausflug in die Berliner Oberliga bereut und wieder beim FSV die Einheiten abspult. "Mit ihm werden wir auch einmal über einen Vertrag sprechen, ob es klappen wird, kann ich aber nicht sagen", geht Weiß vorsichtig in die Verhandlungen. "Mein Wunsch wäre es, mit 17 Feldpielern und zwei Keepern in die Meisterschaft zu gehen."
Für Entspannung beim Coach sorgen derweil die Rekonvalszenten André Schwartz und Kai Berges, die wieder im Lauftraining sind. Die Langzeitverletzten Jason Munsch und Markus Schuberth machen zwar Fortschritte, sind aber noch nicht ganz so weit, dass Weiß mit einem Einsatz des Duos planen kann. Der A-Lizenzinhaber, der gerade erst seinen Schein um drei Jahre verlängerte, hat nun sechs Wochen Zeit, seine Elf auf die Rückserie vorzubereiten. "Es wird intensiv, aber nicht überhart", ist Weiß eher ein Freund des dosierten Trainings.

Beim Budenzauber zahlten die Akteure ihrem Linienchef den Vertrauensbeweis zurück, zogen souverän in die nächste Runde ein. "Wir haben uns insgesamt gut präsentiert", nickt Weiß. "Die Einstellung war hervorragend." Am Sonntag geht es jetzt in der Stoppenberger Halle weiter. "Da wollen wir dann auch unter die letzten 16 Mannschaften kommen", gibt Weiß eine klare Marschroute für die Hallenstadtmeiterschaft heraus.

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