Kaum ist die Hinrunde beendet, rollt der Ball im Essener Amateurfußball auch schon wieder. Zumindest in der Halle wird um Tore, Punkte und Meisterschaft gekickt. Insgesamt 76 Essener Teams treten um den Gewinn der Hallen-Stadtmeisterschaft an.

Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Essen: Titelverteidiger will Kunststück schaffen

05. Januar 2007, 13:25 Uhr

Kaum ist die Hinrunde beendet, rollt der Ball im Essener Amateurfußball auch schon wieder. Zumindest in der Halle wird um Tore, Punkte und Meisterschaft gekickt. Insgesamt 76 Essener Teams treten um den Gewinn der Hallen-Stadtmeisterschaft an.

Kaum ist die Hinrunde beendet, rollt der Ball im Essener Amateurfußball auch schon wieder. Zumindest in der Halle wird um Tore, Punkte und Meisterschaft gekickt. Insgesamt 76 Essener Teams treten um den Gewinn der Hallen-Stadtmeisterschaft an, der gesamte Januar steht im Zeichen des Budenzaubers: Nach der Qualifikationsrunde am 6. und 7. Januar, werden über Vor- (13./14.1.), Zwischen- (20./21.1.), und Endrunde (27.1.) die Teilnehmer der Finalrunde (28.1.) ermittelt.

<a href="http://www.stauder.de" target="_blank">##Picture:panorama:2815##</a>

Zunächst stehen am kommenden Samstag und Sonntag jedoch die Qualifikationsspiele auf dem Progamm: Die beiden Essener Fußballkreise tragen diese parallel aus. Schauplätze des Hallenfußall-Auftakts sind dabei die Halle „Am Hallo“ (Kreis 12) und Bergeborbeck (Kreis 13). In insgesamt 18 Gruppen gilt es für die Lokalrivalen dabei lediglich, nicht Tabellenletzter zu werden, um den Sprung in die Vorrunde zu schaffen. Vermeintlich keine allzu große Hürde, doch manche Gruppen warten von vorne herein mit einem ausgeglichenen Teilnehmerfeld auf.

Auch der FC Kray, als Titelverteidiger unter besonderer Beobachtung, sieht sich ernst zu nehmender Konkurrenz gegenüber: Landesligist SV Burgaltendorf und Bezirksliga-Spitzenreiter ESC Rellinghausen sind sicherlich kein „Kanonenfutter“ für die Lucas/Priester-Truppe. An Motivation dürfte es beim Landesligisten zumindest nicht mangeln. Bei einer Wiederholung des Vorjahres-Triumphs könnte man sich in die Geschichtsbücher eintragen: Dieses Kunststück gelang bisher noch keiner Mannschaft.
Neben dem Titelverteidiger müssen vor allem die Verbandsligisten Rot-Weiss Essen und FSV Kettwig zum engsten Favoritenkreis gezählt werden. Der Sprung in die Vorrunde ist wohl reine Formsache.

Der Vizeherbstmeister der Verbandsliga, Rot-Weiss Essen II, tritt in einer Gruppe mit den Bezirksligisten Preußen Essen und Eintracht Vogelheim sowie den A-Liga-Teams FC Karnap und Union Frintrop an. Trainer Michael Kulm macht bei den Gegnern jedoch keine allzu großen Unterschiede: „In der Halle wird man den Unterschied zwischen Bezirks- und Kreisligisten nicht so sehr spüren. Dass wir in der Gruppe die Favoritenrolle übernehmen, ist dennoch klar. Dem müssen wir uns stellen. Aber in der Halle kann eine unterklassige Mannschaft auch gegen höherklassige gewinnen, denn jede Mannschaft hat vier oder acht gute Hallenfußballer.“

Autor:

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren