Mit 20 Mann im eigenen Kader wurde bei der Oberhausener Zweitvertretung geplant.

RWO II: Akjuz-Bruder wird in der Defensive getestet

cb
14. Juli 2006, 10:18 Uhr

Mit 20 Mann im eigenen Kader wurde bei der Oberhausener Zweitvertretung geplant.

Mit 20 Mann im eigenen Kader wurde bei der Oberhausener Zweitvertretung geplant. Jetzt kam es etwas anders. Denn zunächst platzte der Wechsel von Markus Behnert (Osterfeld), jetzt trainieren Monir Ibrahim, Mehmet Özer und Dennis Dornauer bei der Oberliga-Truppe und kamen beim 0:1 am Montag gegen RW Essen auch zum Einsatz.

Daher betont Coach Günter Abel: "Wir haben momentan nur 16 Mann im Training, ich würde mir wünschen, noch etwas machen zu können." Zumindest hält der Trainer aber bei der Zielsetzung den Ball flach, denn man darf nicht vergessen, mit den Urban-Zwillingen (Tobias nach Herne und Mirko nach Homberg), Marcel Stiepermann (Oberliga-Kader) und Marcel Johns (ETB) muss er auch vier Leistungsträger ersetzen: "Wir müssen erstmal drei Teams hinter uns lassen, über mehr spreche ich nicht. Immerhin haben wir acht Mann, die aus der A-Jugend kommen, im Kader. Die brauchen einfach Zeit, um sich an das neue Niveau zu gewöhnen, auch in der letzten Spielzeit hat das eine Halbserie gedauert."

Wobei Abel natürlich die Hoffnung hat, zumindest einige der derzeit abgestellten Kicker zumindest zu den Matches einplanen zu können: "Davon gehe ich aus, sonst wird es zumindest in der Abwehr sehr eng."
Daher testet man derzeit auch einen Defensiv-Mann mit dem Bruder von Ergin Akjuz, der zuletzt bei RW Essen II in der Landesliga zum Einsatz kam. Abel: "Er macht bisher einen guten Eindruck." Suchen muss der Linienchef auch nach einem Ersatz für den bisherigen Co-Trainer Andreas Münker. Der Masseur der ersten Elf gab das Amt auf, da die private Zeit aufgrund der Doppelbelastung einfach zu knapp bemessen war. Abel: "Schade, mit uns hat das gepasst. Das wird gar nicht so einfach, jemanden zu finden, der ihn ersetzen kann."

Autor: cb

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