Bis auf letzten Sonntag, als er in der 70. Minute gegen den FSV Kettwig ausgewechselt wurde, hat das 21-jährige Talent des Cronenberger SC alle Saisonspiele von Anfang bis Ende bestritten. Die Rede ist von Nicolai Hastenrath.

CRONENBERG: "Dauerbrenner" Nicolai Hastenrath

cl
24. März 2006, 10:32 Uhr

Bis auf letzten Sonntag, als er in der 70. Minute gegen den FSV Kettwig ausgewechselt wurde, hat das 21-jährige Talent des Cronenberger SC alle Saisonspiele von Anfang bis Ende bestritten. Die Rede ist von Nicolai Hastenrath.

Bis auf letzten Sonntag, als er in der 70. Minute gegen den FSV Kettwig ausgewechselt wurde, hat das 21-jährige Talent des Cronenberger SC alle Saisonspiele von Anfang bis Ende bestritten. Die Rede ist von Nicolai Hastenrath. Als "Nici" im Januar 2005 zum CSC kam, waren die Wuppertaler Schlusslicht in der Verbandsliga. Dank seiner Mithilfe mauserte sich der Club in nur einem Jahr zum Oberliga-Kandidaten. Der Beschluss seines Vereins, mitten im Aufstiegskampf wegen Finanznot auf die Lizenz für die vierte Liga zu verzichten, hat den zweikampfstarken Mittelfeldspieler genau wie seine Mitstreiter vor den Kopf gestoßen. RevierSport sprach mit dem Dauerbrenner über den Nackenschlag sowie die Zukunft.

Wie hat die Mannschaft die Entscheidung aufgenommen, nicht in die vierte Klasse aufsteigen zu können?

Die Mannschaft ist natürlich traurig, dass der Traum Oberliga für nächstes Jahr nicht realisiert werden kann. Doch wenn es finanziell nicht geht, sollte man das akzeptieren. Die Verantwortlichen haben sich die Entscheidung bestimmt nicht einfach gemacht und sind genauso niedergeschlagen wie das Team.

Welche Konsequenzen werden die Spieler daraus ziehen?

Bestimmt sehr unterschiedliche. Prinzipiell fühlen wir uns in Cronenberg alle sehr wohl und viele Spieler werden hier bleiben. Jedoch ist klar, dass einige Jungs auch überlegen, eine neue Herausforderung anzunehmen.

War der 2:0-Sieg gegen Kettwig eine Trotzreaktion?

Nein, das war die Folge einer tollen Saison und unserer Heimstärke. Wir werden bis zum letzten Spieltag versuchen, weiterhin jede Partie zu gewinnen als ginge es um den Aufstieg. Das sind wir den Zuschauern schließlich schuldig.

Wo sehen Sie Ihre sportliche Zukunft?

Ich persönlich bin hin- und hergerissen. Als junger Fußballer will man natürlich so hoch wie möglich spielen und ist ehrgeizig. Andererseits fühle ich mich hier sehr wohl. Ob ich in Cronenberg bleibe, steht noch nicht fest. In meiner Karriere habe ich noch einiges vor, da muss ich schon sehen, welcher Schritt der richtige für meine weitere Entwicklung ist.

Gibt es schon Angebote?

Ich habe zwei Anfragen aus der Ober- und eine aus der Verbands-Liga vorliegen. Wie ich mich entscheide, weiß ich selbst noch nicht.

Autor: cl

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