Der Cronenberger SC trauert. Der zweite Vorsitzende und Manager Horst Neuhoff ist im Alter von 70 Jahren verstorben.

CRONENBERG: Holthausen fordert Blick in Zukunft

10. Februar 2006, 10:24 Uhr

Der Cronenberger SC trauert. Der zweite Vorsitzende und Manager Horst Neuhoff ist im Alter von 70 Jahren verstorben.

Der Cronenberger SC trauert. Der zweite Vorsitzende und Manager Horst Neuhoff ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Der Funktionär war weit über die Stadtgrenzen Wuppertals hinaus bekannt, bleibt vielen mit seiner sympathischen Art in Erinnerung. "Das war für uns alle ein Genickschlag", ist CSC-Coach Bert Holthausen niedergeschlagen, denn "ich habe einen wahren Freund verloren."
Neuhoff kümmerte sich im Verein um alles, verhandelte mit Spielern, bezahlte sie und war die gute Seele des Clubs. "Jetzt müssen die Leute Verantwortung übernehmen, die bislang nur immer kritisiert haben", fordert Holthausen Courage ein. "Wir stellen uns zurzeit alle die Frage, wie geht es jetzt weiter? Wir wollen in seinem Sinn den Verein weiter fortführen. Seine letzten Worte im Rahmen der Hallen-Stadtmeisterschaft waren zu mir: 'Wir müssen unsere Konzentration auf Viktoria Goch legen.'"

Und deshalb bemüht man sich an der Hauptstraße, in die Normalität zurück zu kehren. "Das geht eigentlich nicht, doch wir müssen nach vorne schauen", weiß Holthausen. Und die heißt am Sonntag Goch. "Wir können noch nicht genau abschätzen, ob wir auf dem Platz spielen dürfen. Wir würden nach den Unregelmäßigkeiten der Vorbereitung sehr gerne zocken, das würde auch der Familie Neuhoff gut tun."

Sollte das Nachhol-Match wirklich stattfinden können, werden Nino Pahland und Raphael Quinke nicht dabei sein. "Beide haben sich im Schulsport einen Bänderriss zugezogen", ärgert sich Holthausen. "Bei Nino steht sogar noch eine Operation im Raum." Desweiteren wird wohl auch Regisseur Taufik Butziat passen müssen, der im Match gegen Viktoria Köln umknickte und sich ebenfalls am Sprunggelenk verletzte. "Die Zukunft setzt die Mannschaft und zwar sportlich. Wir haben Verpflichtungen, dürfen uns nicht auf einer guten Hinrunde ausruhen", macht Holthausen klar. Sprich, die Auswärtsbilanz soll aufpoliert werden. Der Coach: ""Wenn man in der Fremde immer nur die Punkte abgibt, ist man keine Spitzenmannschaft. Daran müssen wir arbeiten." tr

Autor:

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren