Der 1. FC und Coach Marc Schweiger werden ab Sommer getrennte Wege gehen.

WÜLFRATH: Schweigers Vertrag wird nicht verlängert

tr
18. Januar 2006, 10:06 Uhr

Der 1. FC und Coach Marc Schweiger werden ab Sommer getrennte Wege gehen. "Wir werden den Vertrag nicht verlängern", berichtet Joachim Dünn, seines Zeichen stellvertretender erster Vorsitzender und Co-Trainer der Wülfrather.

Der 1. FC und Coach Marc Schweiger werden ab Sommer getrennte Wege gehen. "Wir werden den Vertrag nicht verlängern", berichtet Joachim Dünn, seines Zeichen stellvertretender erster Vorsitzender und Co-Trainer der Wülfrather. "Nach drei Jahren recht erfolgreicher Arbeit ist es nichts außergewöhnliches, dass wir frischen Wind in die Mannschaft bekommen wollen."

Ausschlaggebend dürfte die sportliche Entwicklung gewesen sein. Denn seit genau einem Jahr, mit Beginn der Rückserie 2004/ 2005, schleppen sich die Wülfrather mehr schlecht als recht durch die Liga. "Es kommen sicherlich mehrere Gründe zusammen", nickt Dünn, will von einem Zwischenfall nichts wissen. "Natürlich ist ein gewisser Verschleiß eingetreten. Marc hat sich immer vorbildlich verhalten, es geht uns lediglich um einen neuen Ansatzpunkt." Besonders Dünn sitzt nach dieser Entscheidung zwischen den Stühlen. "Die ganze Situation ist für mich total blöd, wir kennen uns noch aus Wuppertal und ich habe Marc hier hin gelotst. Ich hoffe, dass unser persönliches Verhältnis nicht darunter leiden wird."

Kaum wird bekannt, dass ein Posten vakant ist, brodelt auch schon die Gerüchteküche. Als mögliche Nachfolger werden Ratingens Ex Tim Kamp, Mark Roch und Gerd Zewes gehandelt. Während Kamps Vita bereits Regionalliga-Erfahrung aufweist, zockte Roch in der Bundesliga für den KFC Uerdingen, coachte zuletzt den Landesligisten Grevenbroich-Süd. Aus der gleichen Stadt würde auch Zewes kommen, der jüngst beim TuS das Handtuch warf. Zewes und Wülfraths "Boss" Michael Massenberg hatten schon vor einiger Zeit engen Kontakt.

Dünn zu den Spekulationen: "Wir werden erst eine Entscheidung fällen, wenn Herr Massenberg aus seinem Urlaub zurück ist. Das wird Ende Januar der Fall sein, vorher wird nichts entschieden. Für uns steht lediglich fest, dass der Neue finanziell und menschlich zu uns passen muss und mit einem gewissen Etat arbeiten kann."

Autor: tr

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