HAMBORN: Aussprache nach Acars Suspendierung

tr
05. November 2005, 11:26 Uhr

Sunay Acar geht es gut. Das Match gegen Bocholt hätte der Ex-Wattenscheider physisch bestreiten können, dennoch stand er nicht im Kader.

Sunay Acar geht es gut. Das Match gegen Bocholt hätte der Ex-Wattenscheider physisch bestreiten können, dennoch stand er nicht im Kader. Grund: Acar wurde in der vergangenen Woche suspendiert, darf erst seit dieser Woche wieder mitkicken.

Was ist geschehen? "Ich wurde gegen Wülfrath ausgewechselt, da ich Gelb-Rot gefährdet war", erinnert sich der Mittelfeld-Regisseur. "Ich habe weder unseren Coach Ingmar Putz noch den Einwechselspieler Michelle Hilgert abgeklatscht, weil ich sauer war. Ich habe noch nie eine Ampelkarte erhalten, war unzufrieden mit meiner Leistung." Acar weiß, dass er sich nicht korrekt verhalten hat. "Es war ein Fehler, ich habe mich bei der Mannschaft entschuldigt, da es sich gehört, jemandem viel Glück zu wünschen. Das muss ich mir ankreiden. Aber was dann in der Kabine abgelaufen ist, geht nicht auf meine Kappe."

Denn dort eskalierte die Situation. Routinier und Co-Trainer Pietro "Pitti" Callea knöpfte sich Acar vor. "Er hat mich persönlich angegriffen", berichtet Acar. "Meine Reaktion war auch nicht okay, daraufhin wurde ich eine Woche beurlaubt." Am Montag stand dann die Aussöhnung auf dem Plan. "Wir haben uns ausgesprochen, die Sache ist vom Tisch", will Acar nicht mehr über den kleinen Zwischenfall nachdenken. "Ich bleibe in Hamborn, wollte nicht negativ in Erscheinung treten. Ich will einfach nur Fußball spielen."

Und das darf er wieder am Sonntag, dann beim Cronenberger SC. "Die haben eine gute Truppe, aber wir müssen zusehen, endlich unser gesamtes Leistungsvermögen abzurufen. Dann brauchen wir uns vor keinem Team zu verstecken."

Autor: tr

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