Der ewige Rivale aus Homberg ist aufgestiegen. VfB-

HAMBORN: Rasmus und Acar vor Unterschrift

15. Juni 2005, 16:41 Uhr

Der ewige Rivale aus Homberg ist aufgestiegen. VfB-"Boss" Thomas Bungart bemängelte aber, dass aus der gesamten Liga Glückwünsche eintrafen, nur nicht vom Stadtnachbarn aus Hamborn.

Der ewige Rivale aus Homberg ist aufgestiegen, VfB-"Boss" Thomas Bungart bemängelte aber, dass aus der gesamten Liga Glückwünsche eintrafen, nur nicht vom Stadtnachbarn aus Hamborn. "Speldorfs Trainer Piero Lussu habe ich auch nicht angerufen", begründet 07-Coach Ingmar Putz, warum er sich nicht beim neuen Oberligisten gemeldet hat. Doch dann wurmt ihn die Aktion: "Ich muss auch noch dazu lernen. Das ich nicht angerufen habe, hatte aber nichts mit Homberg zu tun. Wir treffen uns in der Vorbereitung beim Turnier des DSV 1900. Dann gratuliere ich allen persönlich."

Die verbalen Retourkutschen der Homberger (RS berichtete) nimmt Putz gelassen entgegen: "Ich habe nie etwas Negatives über Homberg auf sportlicher Ebene gesagt. Dies kann man auch nicht, da sie seit Jahren kontinuierlich gute Arbeit geleistet haben." Die abgelaufene Serie hat es deutlich gezeigt. Während Homberg den Sprung nach oben schaffte, sind die "Löwen" der Landesliga erst kurz vor Schluss von der Schüppe gesprungen. Trotzdem will der Trainer sein Ziel nicht aufgeben. "Wir wollen uns nach wie vor als Nummer zwei in Duisburg etablieren. Das wird man aber nur über mehrere Spielzeiten, nicht in einer Saison."

Um dieses Vorhaben schnellsten zu schaffen, müssen die Hamborner ihre Defensive verstärken. Nach den Absagen von Can Bögüs, den es zum VfB Speldorf zieht, und Hakan Turna besteht Handlungsbedarf. "Hakan war unser Plan B, falls Can absagt", berichtet Putz. "Eigentlich waren wir uns schon einig. Wir wollten mit ihm einen normalen Vertrags-Amateur-Kontrakt abschließen. Aber da hat er kalte Füße bekommen und abgesagt."

Dafür nimmt aber die Verpflichtung von Wattenscheids Sunay Acar konkrete Formen an. "Das kriegen wir hin", ist sich Putz sicher. "Ich bin mit der Lehrstelle guter Dinge. Klappt es, brauchen wir noch einen Defensiven." Und einen zweiten Keeper, der sich bereits abzeichnet. "Sven Rasmus spielte bei Fortuna Düsseldorf II unter Uwe Weidemann", skizziert Putz. "Er machte im Probetraining einen guten Eindruck, hat eine vernünftige Ausbildung, ist 22 Jahre alt und ich kann ihn mir bei uns sehr gut vorstellen."

Welche neuen Gesichter zum Trainings-Auftakt am 11. Juli nun wirklich am Holtkamp auflaufen werden, steht noch in den Sternen. Bis dahin genießt der Sportgeschäft-Inhaber noch seine wenige Freizeit. "Ich werde noch 14 Tage Urlaub mit meiner Familie auf Mallorca machen", freut sich Putz auf die Entspannung mit seiner Frau Katja und Töchterchen Lena, die am 15. August in die Schule kommt. "Wie schnell die Zeit vergeht", bemerkt Putz. Auch für die ehrgeizigen Ziele der "Löwen".

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