SPELDORF: Straelen Geheimfavorit, Roenz hört auf

18. Januar 2005, 12:56 Uhr

"Das viel zitierte Sprichwort "Hör' auf, wenn es am schönsten ist", hat sich Speldorfs Goalgetter Dirk Roenz ganz groß auf die Fahne geschrieben. "Steigen wir in die Oberliga auf, hänge ich meine Schuhe an den Nagel"

"Das viel zitierte Sprichwort "Hör' auf, wenn es am schönsten ist", hat sich Speldorfs Goalgetter Dirk Roenz ganz groß auf die Fahne geschrieben. "Steigen wir in die Oberliga auf, hänge ich meine Schuhe an den Nagel" , macht der 35-Jährige keinen Hehl aus seinen Abschieds-Gedanken. Denn sein Vertrag am "Blötter Weg" läuft zum 30. Juni 2005 aus.

Momentan liegt der elffache Saison-Knipser mit einem Innenband-Riss im Knie auf Eis. "Zum Rückrundenstart wird es mit meinem Einsatz nicht klappen", sieht Roenz für den Auftakt schwarz. "Ich kann bisher nur lockere Laufeinheiten absolvieren, mehr nicht. Die Verletzungen häufen sich. Man muss einfach wissen, wann es vorbei ist."
Die vierte Klasse will sich Roenz unter keinen Umständen noch einmal antun.

"Der Aufwand wird noch viel größer und jünger werde ich auch nicht", begründet der Stürmer seine Entscheidung. "Sollte es wider Erwartent mit dem Sprung nach oben nicht klappen, werde ich in der Verbandsliga noch ein Jahr dran hängen. Aber der Aufstieg zum Abschluss wäre ein Traum."

Eine Begründung, warum sich der VfB ausgerechnet in diesem Jahr die Krone aufsetzt, hat Roenz sofort parat: "Wir sind noch ungeschlagen, zudem stimmt unser Mannschafts-Gefüge. Homberg ist ein sehr starker Konkurrent, aber wir haben den längeren Atmen."

Roenz hat aber auch einen Geheim-Favoriten auf dem Plan: "Der SV Straelen hat sich heimlich nach oben geschoben. Auf die müssen wir aufpassen." Seine Prognose für die bis dato starken Nachwuchs-Abteilungen: "Die Zweitvertretungen aus Düsseldorf und Oberhausen werden noch einen Einbruch erleiden."

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