Wenn man sich die nackten Zahlen des 1. FC Wülfrath anschaut, hat man den Eindruck, dass es beim Aufsteiger nur zufriedene Gesichter geben muss. Nach zwölf Spieltagen belegt der Aufsteiger mit 18 Zählern den achten Platz, hat mit 22:18 Toren eine positive Treffer-Quote.

WÜLFRATH: Last-Minute-Schwäche

13. November 2004, 12:54 Uhr

Wenn man sich die nackten Zahlen des 1. FC Wülfrath anschaut, hat man den Eindruck, dass es beim Aufsteiger nur zufriedene Gesichter geben muss. Nach zwölf Spieltagen belegt der Aufsteiger mit 18 Zählern den achten Platz, hat mit 22:18 Toren eine positive Treffer-Quote.

Wenn man sich die nackten Zahlen des 1. FC Wülfrath anschaut, hat man den Eindruck, dass es beim Aufsteiger nur zufriedene Gesichter geben muss. Nach zwölf Spieltagen belegt der Aufsteiger mit 18 Zählern den achten Platz, hat mit 22:18 Toren eine positive Treffer-Quote. "Wir sind im Soll, haben dennoch vier Punkte verschenkt", trauert Wülfraths "Boss" Michael Massenberg den verschenkten Zählern nach.

Wie auch jüngst beim 3:3 gegen Grevenbroich wurde kurz vor Schluss der mögliche Sieg aus der Hand gegeben. "Wir haben bis zur 80. Minute 3:1 geführt", muss Massenberg beim Gedanken an die vergebene Chance immer noch schlucken. Die Gründe für die Last-Minute-Schwäche sprach Coach Mark Schweiger bereits in RS an. "Unser Abwehr ist noch sehr jung", will Massenberg diese Aussage aber nicht als Kritik der Youngster verstanden wissen. "Es ist ganz normal, uns fehlt als Neuling noch ein wenig die Cleverness. Wir sind aber mit Sicherheit im Soll, hätten uns nur schon weiter von den Abstiegsrängen entfernen können."

Wenn man eine andere Sichtweise der Rangliste zu Grunde legt, dann kann Wülfrath am Sonntag im direkten Vergleich beim SV Straelen mit dem selbsternannten Titelaspiraten zumindest punktemäßig gleich ziehen. Der Sprung in die Spitzengruppe wäre vollzogen. "Wir sind aber nicht so vermessen, sagen, dass wir uns ganz oben festbeißen wollen", tritt Massenberg auf die Euphoriebremse. "Straelen hat zurzeit einen guten Lauf, wir müssen vor einer wahnsinnigen Kulisse ran. Das ist schon eine hohe Hürde."

Da Schweiger aber bis auf den zum letzten Mal gesperrten Öczkan Seker alle Mann an Bord hat, gibt sich Massenberg kämpferisch: "Ich wollte aus den letzten vier Spielen sechs Punkte holen. Um diese Ziel zu erfüllen, brauchen wir aus den ausstehenden drei Partie also noch fünf Zähler. Ein Remis beim SV muss heraus springen."

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