Zurzeit haben die Cronenberger keinen Grund zu lachen. Die erneute 1:3-Pleite gegen den VfB Speldorf markiert mit Platz zehn den bisherigen Saison-Tiefpunkt.

CRONENBERGER SC - Stolze Kult-Oma

tr
03. April 2004, 13:43 Uhr

Zurzeit haben die Cronenberger keinen Grund zu lachen. Die erneute 1:3-Pleite gegen den VfB Speldorf markiert mit Platz zehn den bisherigen Saison-Tiefpunkt.

Zurzeit haben die Cronenberger keinen Grund zu lachen. Die erneute 1:3-Pleite gegen den VfB Speldorf markiert mit Platz zehn den bisherigen Saison-Tiefpunkt. "Die Einstellung bei einigen Leuten stimmt einfach nicht", sieht sich der 18-fache Goalgetter und zukünftige Velberter Markus Prentzel in seiner vor drei Wochen in RS geübten Kritik bestätigt. "Wir vergeben aus Leichtsinn die besten Möglichkeiten. Gegen den VfB waren es allein drei 100-prozentige", zeigt sich der Stürmer selbstkritisch.

CSC-Popstar Michael Wurst dagegen gastierte am Montag mit Jeanette Biedermann im Revier. Begleitet von seinen Fußball-Freunden Prentzel, Marc Vabelow (Kornharpen) und André Dohm (Westfalia Herne) lief der Bochumer zur Höchstform auf, brachte die Oberhausener "KöPi" -Arena zum Kochen, hatte die Zuschauer voll im Griff: "Das war einfach nur geil", fasst Wurst den Auftritt zusammen.

Auch seine Oma, die mittlerweile Kultstatus erreicht hat, stand nach der Show den Tränen nahe. Wurst bedankte sich vor 7.000 Fans für ihr Kommen. "Das war fantastisch. Ich habe sieben Enkel, aber Michael ist der Beste", ist die Oma stolz. Auch Haupt-Akt Jeanette zeigt sich zufrieden: "Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, in einer so großen Halle auftreten zu dürfen. Das war ein Highlight."

Das "Rock-Luder", gerade bei der Daily-Soap "GZSZ" ausgeschieden ("Ich wollte nicht sterben.") erklärt ihren Stilbruch: "Ich bin seit meiner Jugend begeisterter Rock-Fan, kann das nun verwirklichen."

Trotz der Party-Stimmung gerät Wurst aufgrund der sportlichen Schieflage der Cronenberger ins Rätseln: "Ich werde ständig über die Spielstände informiert. Den Einbruch in den letzten Wochen kann ich mir auch nicht erklären", berichtet der Sänger, der sich im Rahmen der Tour fit hält.

Den Wuppertalern dürfte das Match beim Tabellen-Letzten Bottrop (Sonntag, 15 Uhr) gelegen kommen. Prentzel energisch: "Wenn wir beweisen wollen, dass wir nicht nur graues Mittelfeld sind und noch in den Abstiegs-Kampf rutschen wollen, müssen wir den Dreier einfahren. Wer sich jetzt ausruht, wird ein böses Erwachen erleben."

Autor: tr

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