Nach dem 3:2-Sieg über Oberhausens Amateure haben die Bottroper neues Selbstvertrauen getankt. Der erste Saison-

SV BOTTROP: Auf Erfolgs-Welle weiter reiten

tr
26. September 2003, 11:02 Uhr

Nach dem 3:2-Sieg über Oberhausens Amateure haben die Bottroper neues Selbstvertrauen getankt. Der erste Saison-"Dreier" lässt die "Elfer" wieder optimistischer in die Zukunft blicken.

Nach dem 3:2-Sieg über Oberhausens Amateure haben die Bottroper neues Selbstvertrauen getankt. Der erste Saison-"Dreier" lässt die "Elfer" wieder optimistischer in die Zukunft blicken. "Wir wussten worauf wir uns in diesem Jahr einlassen", erklärt SV-Coach Jürgen Klatt. "Jetzt haben die jungen Spieler gesehen, dass sie auch in der Verbandsliga mithalten können. Das gibt Auftrieb für die gesamten Serie."

Und einen Schub können die Bottroper angesichts des bevorstehenden Programms auch gebrauchen. Beim Blick auf die anstehenden drei Duelle ist dem Trainer klar. "Das wird nicht einfach." Am Sonntag müssen die Kicker von den "Weywiesen" zum Tabellen-Führer TuRu Düsseldorf, danach empfangen sie den amtierenden Vize-Meister Viktoria Goch, bevor es zum jetzigen Tabellen-Dritten Tuspo Richrath geht. "In keinem Spiel liegt der Erfolgs-Zwang bei uns. Wir können locker und befreit an die Aufgaben ran gehen", sieht Klatt einen leichten Vorteil bei seinem Team.

Ein Fragezeichen für die Partie in Düsseldorf steht hinter Libero Georg Schwing, der gegen Oberhausen verletzt ausgewechselt werden musste. "Georg hat Knieprobleme", erklärt der Coach. "Am morgigen Freitag wird er zum ersten Mal wieder trainieren. Dann müssen wir abwarten, ob er gegen TuRu auflaufen kann." Sollte neben dem rot-gesperrten Benjamin Grigo auch noch Schwing ausfallen, "wäre es erneut ein herber Rückschlag", zieht Klatt die Stirn in Falten, schiebt aber nach: "Georg wird bestimmt auf die Zähne beißen. Hier herrscht eine tolle Stimmung."

Als Beispiele fügt der 50-Jährige die Brüder Husseyin und Mesut Harputlu an. "Mesut hat sich kurz nach seinem Fieber auf den Platz gestellt. Husseyin hat nach seiner schweren Schulter-Operation auch nicht lange gebraucht. Das spricht für die Moral in der Truppe."

Klatt, der Oberhausen eine Klasse stärker als Straelen eingeschätzt hat, freut sich nun auf TuRu. "Die sind noch einmal eine Stufe weiter oben. Nach den Partien zuvor war ich überrascht, wie stark meine Jungs waren. Wir wollen das Unmögliche realisieren und den Klassenerhalt packen. Vielleicht können wir auch schon gegen Düsseldorf für ein paar Zähler mehr sorgen."

Autor: tr

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