Noch fünf Tage, dann steigt für Vorwärts Kornharpen das Highlight der Vereinsgeschichte.

KORNHARPEN: Pokal-Vorbereitung im Achat Hotel

Drei Fanbusse auf dem Weg

12. Februar 2007, 16:28 Uhr

Noch fünf Tage, dann steigt für Vorwärts Kornharpen das Highlight der Vereinsgeschichte.

Noch fünf Tage, dann steigt für Vorwärts Kornharpen das Highlight der Vereinsgeschichte. Am Freitag muss die Mannschaft von Trainer Jörg Silberbach im Rahmen des Westfalen-Pokal-Viertelfinales bei Preußen Münster (19 Uhr) antreten. "Realistisch gesehen, dreht der SCP als Regionalligist derzeit nur eine Ehrenrunde in der vierten Klasse", stuft SVK-Manager Jörg Versen die Chancen auf ein Weiterkommen eher klein ein.

Um das Team auf dieses Event optimal vorzubereiten, hat sich Versen etwas ganz besonderes einfallen lassen. Zusammen mit Danny Hesse, seines Zeichen Manager des benachbarten Hotels Achat, hat er sich etwas ganz besonderes ausgedacht. "Morgens werden wir erst ganz normal trainieren, danach im Hotel einchecken. Uns steht ein großer Besprechungsraum zur Verfügung, danach können sich die Spieler in Doppelzimmern erholen." Der Funktionär weiter: "Herr Hesse hat uns aufgrund der tollen Leistungen und des nachbarschaftlichen Verhältnisses eingeladen. Dadurch ist nun eine richtige Partnerschaft entstanden."
Um 16.30 Uhr machen sich die Bochumer dann in einem eigenen Bus auf den Weg. Dem Kader werden dann auch drei Fan-Busse folgen. "Unsere Anhänger sind reiselustig", lacht Versen. "Zwei Gefährte sind bereits ausgebucht, für den dritten gibt es noch Karten." Die Tickets können im Clubhaus für zehn Euro erworben werden. "Hätten wir ein Heimspiel gehabt, würden wir nicht vor einer Kulisse mit 2.000 Zuschauern kicken", freut sich Versen auf das Spektakel. "Das ist für uns etwas einmaliges."

Nur Zuschauen müssen derweil Daniel Gavranovic (Armbruch) und Andreas Teichmann (Rote Karte im Testspiel gegen Rhynern). "Daniel fehlt uns als Überraschungseffekt, Andreas ist kaum zu ersetzen", runzelt Versen die Stirn. "Aber wenn wir über unsere Grenzen hinaus gehen, haben wir natürlich die Möglichkeit, eine Sensation zu erreichen."

Fortschritte macht Versen unterdessen bei den Vertragsgesprächen für die neue Saison. Da mit Dennis Gidaszewski und Sebastian Kleine bereits zwei Mann nach Herne wechselten, kann sich der Familienvater einen kleinen Seitenhieb Richtung der Westfalia nicht verkneifen: "Ich gehe davon aus, dass Herne nicht noch einen Spieler von uns will. Wenn doch, kann ich Frank Schulz auch gleich unsere ganze Telefonliste geben."

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