Erster Freilicht-Auftritt, erste Niederlage und erster Stress.

SC HASSEL: Schlebach von Anderbrügge genervt

26. Januar 2007, 09:36 Uhr

Erster Freilicht-Auftritt, erste Niederlage und erster Stress.

Erster Freilicht-Auftritt, erste Niederlage und erster Stress. Die 0:2-Pleite gegen den VfB Hüls hat sich für Hassels Spieler-Coach Christoph Schlebach gar nicht gelohnt.

Viel mehr als die sportliche Bauchlandung nervt den ehemaligen Schermbecker aber die Spielanalyse seines Kollegen Ingo Anderbrügge. "Er meint, dass sein Team mit 8:0 hätte gewinnen müssen", berichtet Schlebach. Doch dem war in den Augen des Gelsenkircheners nicht so. "Darüber bin ich sehr erstaunt, denn insgesamt habe ich nur vier Möglichkeiten in den 90 Minuten gesehen. Drei für den VfB und eine für uns." Deshalb schaute der Trainer nach eigenen Angaben auch sofort nach, ob Hüls am gleichen Tag noch einen weiteren Test absolvierte. Aber es blieb beim Auftritt gegen den SCH. "Das Ergebnis interessiert überhaupt nicht, aber Ingo soll aufhören, die Leute zu veräppeln. Wenn es darum geht, seinen Spielern Selbstvertrauen zu geben, kann er es in der Mannschaftsbesprechung machen, aber keinen Unsinn erzählen. Vielleicht sollte man ihm auch erklären, dass die Tore während der Aufwärmphase nicht zählen."

Dass seine Elf den Kürzeren zog, stört Schlebach auch, kann es aber verdauen. "Hüls hat verdient gewonnen, weil wir im ersten Durchgang einfach schlecht agiert haben. Auch wenn es erst unser erster Auftritt war, kann ich nicht zufrieden sein." Einverstanden zeigt sich der Routinier allerdings mit dem Fitnesszustand seiner Akteure. "Wir haben überprüft, ob jemand ein paar Gramm zuviel hatte, aber keiner ist aus der Reihe getanzt, alle haben ihre Hausaufgaben erfüllt." Eine Revanche gegenüber Anderbrügge, muss sich Schlebach allerdings (noch) verkneifen, da die Marler in der Klasse kicken, wo Hassel gerne wieder hin möchte.

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