V. KORNHARPEN - Abou-Saleh in Warteschleife, David Klimek kommt

Versen begeistert

tr
11. Januar 2007, 09:28 Uhr

Wenn Kornharpens Coach Jörg Silberbach seine Mannschaft am Sonntag um 10 Uhr zum Vorbereitungs-Auftakt bittet, können sich die Zuschauer an zwei neue Gesichter gewöhnen.

Wenn Kornharpens Coach Jörg Silberbach seine Mannschaft am Sonntag um 10 Uhr zum Vorbereitungs-Auftakt bittet, können sich die Zuschauer an zwei neue Gesichter gewöhnen. Zum einen kommt David Klimek (RS berichtete).

Der Abwehrstratege kickte zuletzt beim Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen, musste dort in der Hinrunde allerdings kürzer treten, da ihn die Ausbildung bei der Polizei einspannt. "Die hat er nun aber erfolgreich gemeistert", weiß sein "Kollege" Silberbach. Auch SVK-Manager Jörg Versen, der die Vertragsmodalitäten mit Klimek klärte, ist vom 25-Jährigen begeistert. "Da uns Markus Waldmann aus beruflichen Gründen nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung steht, haben wir einen tollen Ersatz gefunden." Silberbach fügt an: "Ich kenne David aus Wattenscheid und von der Polizei-Auswahl. Er kann alle Positionen auf der linken Seite einnehmen, wird uns weiterhelfen.

Und desweiteren hat Versen auch noch eine Alternative in Aussicht. Ali Abou-Saleh vom Bezirksligisten Genclerbirligi Castrop-Rauxel hat einen guten Eindruck hinterlassen. "Wir haben aber noch nicht die Ablöse geklärt", will Versen keinen Cent für den Allrounder ausgeben. Silberbach ergänzt: "Ali wäre eine tolle Ergänzung, da wir aber nicht wissen, ob er den Sprung schon schafft, würden wir auch bis zum Sommer warten."

Das hat Dennis Gidaszewski nicht getan und bei Westfalia Herne unterschrieben (RS berichtete). "Für ihn sind die sportlichen Perspektiven in Herne einfach besser", weiß Silberbach. "Er hat das Zeug, auch noch höher zu spielen. Ich hätte ihm gerne eine Möglichkeit eröffnet, woanders noch zu trainieren. Er bringt schließlich alles mit, ist groß, kopfballstark, hat eine linke Klebe und gleichzeitig viel Gefühl im Fuß und ist taktisch gut ausgebildet." Lediglich eine Schwachstelle hat Silberbach beim zukünftigen SCW-Heimkehrer ausgemacht: "E muss sich an die Geschwindigkeit gewöhnen muss. Die Westfalia ist mit Sicherheit keine schlechte Adresse, schade, dass wir nicht um ihn kämpfen konnten. Ich hätte mich gefreut, wenn er noch sechs, acht Wochen gewartet hätte."

Autor: tr

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