Dank eines tollen Endspurts ist für den SC Hassel die Hinrunde doch noch zufriedenstellend verlaufen.

SC HASSEL - Kortmann gönnt Sprockhövel den Aufstieg

hb
20. Dezember 2006, 13:37 Uhr

Dank eines tollen Endspurts ist für den SC Hassel die Hinrunde doch noch zufriedenstellend verlaufen.

Dank eines tollen Endspurts ist für den SC Hassel die Hinrunde doch noch zufriedenstellend verlaufen. Katastrophal schlecht in die Saison gestartet, wurden die Gelsenkirchener von dem Punktabzug am "Grünen Tisch" zusätzlich gebeutelt. Da die Passstelle des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes (WFLV) in Duisburg-Wedau die Spielgenehmigung für Stürmer Salissou Emile offensichtlich verschlampte, wurde das 2:2 vom zweiten Spieltag in Rüdinghausen in ein 0:2 umgewandelt. "Wenn man auf die bisherigen Ergebnisse und Leistungen zurückblickt, ist das insgesamt ein wenig enttäuschend", meint der Sportliche Leiter Thomas Kortmann. "Allerdings ist der Aufwärtstrend der letzten Wochen unverkennbar, daher sollten wir diesen positiven Eindruck mit in die Winterpause nehmen", fordert der frühere Angreifer.

Denn obwohl im ersten Spiel der Rückserie in Gladbeck die erste Pleite nach zuvor fünf Partien in Folge ohne Niederlage zu Buche stand, überwogen auch im Revierderby die guten Ansätze. "Nicht nur in Gladbeck, sondern auch gegen Wanne und Sprockhövel haben wir gesehen, dass wir mit den Spitzen-Teams der Liga spielerisch mithalten können", resümiert Kortmann. "Allerdings sind wir nicht effektiv genug. Weil wir nicht genügend Tore schießen, haben wir im Endeffekt ein paar Punkte weniger, als wir es uns vorgestellt hatten."

So ist Salissou mit acht Treffer der mit Abstand beste Hasseler "Knipser". Zum Vergleich: Sven Potthast durfte bisher lediglich einmal jubeln. "Für einen Kicker, der früher in der Oberliga schon mal 14 Tore erzielt hat, ist das eindeutig zu schwach", möchte "Korte" von dem kleinen Kämpfertypen mehr Abschlüsse sehen.

Personell nachgelegt wird in der Winterpause allerdings nicht. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, kann Spielertrainer Christoph Schlebach mit dem aktuellen Kader in die restliche Rückserie starten. Um dann in der Tabelle noch möglichst zwei, drei Plätze gutzumachen. "Unser Ziel war, unter die ersten Sechs zu kommen. Dafür müssen wir noch etwas tun", macht Kortmann klar. Und hat sich schon darauf festgelegt, wer im spannenden Kampf um den Aufstieg in die Oberliga die Nase vorn haben soll: "Wenn ich es einem gönne, dann Lothar Huber mit der TSG Sprockhövel!"

Autor: hb

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