Es ist schwer, für die momentane Situation in Sprockhövel die richtigen Worte zu finden. TSG-Coach Lothar Huber versucht es:

TSG SPROCKHÖVEL: Spitzenreiter dank Hajras Sohle

tr
17. November 2006, 15:22 Uhr

Es ist schwer, für die momentane Situation in Sprockhövel die richtigen Worte zu finden. TSG-Coach Lothar Huber versucht es: "Fantastisch, einfach sensationell."

Es ist schwer, für die momentane Situation in Sprockhövel die richtigen Worte zu finden. TSG-Coach Lothar Huber versucht es: "Fantastisch, einfach sensationell."

Eine Beschreibung, die dem "Kindergarten" mehr als gerecht wird. Nach dem 1:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen den DSC Wanne-Eickel haben die Kicker vom Baumhof nun die Pole-Position erobert. Entgegen anderer "Fachmeinungen" war der Sieg nicht auf die Hilfe des Kontrahenten zurück zu führen. Denn nicht Hernes Dietmar Gaida, sondern Sprockhövels Youngster Sinan Hajra markierte den goldenen Treffer. "Es war kein Eigentor", winkt Huber ab: "Sinan war ganz klar am Ball. Ich hatte ihm noch in der Halbzeit gesagt, dass er auf den kurzen Pfosten gehen soll. Zum Glück hat er sich an meine Worte erinnert und das Leder sprang von seiner Sohle in die Maschen."

Doch Huber will nicht, dass sich ausschließlich der Youngster die Lorbeeren einsackt. "Die Mannschaft setzt alles sehr gut um, hat eine super Disziplin und Moral", beschreibt der "Linienchef" die Teamstruktur. "Wir lassen hinten wenig zu und machen in den richtigen Momenten das Tor." Meisterlich, oder? "Wenn es so bleibt, dann geht kein Weg dran vorbei", lacht Huber und schiebt nach: "Es gibt wenig auszusetzen. Es läuft einfach. Wir haben eine tolle Abwehr, die auch gegen Wanne aus dem Spiel heraus nichts zugelassen hat. Das Mittelfeld ist ballsicher und setzt unsere Angreifer klasse in Szene. Sollte die Defensive doch mal etwas durchlassen, haben wir einen tollen Torwart, der hält, was durchkommt."

Huber berichtet mit leuchtenden Augen: "Ich habe eine junge, begeisterungsfähige Truppe. Ich bin richtig stolz, das habe ich noch nie erlebt. Da kommt man als Trainer ins Schwärmen." Hoffentlich die passenden Superlative.

Autor: tr

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