Nach zweiwöchiger Sperre darf Christian Röder am heutigen Sonntag wieder mitmischen. Allerdings wird sich der Routinier des SC Hassel die Partie in Wattenscheid wohl vorerst von draußen ansehen müssen.

SC HASSEL - Röder nur dabei, statt mittendrin

hb
13. November 2006, 09:39 Uhr

Nach zweiwöchiger Sperre darf Christian Röder am heutigen Sonntag wieder mitmischen. Allerdings wird sich der Routinier des SC Hassel die Partie in Wattenscheid wohl vorerst von draußen ansehen müssen.

Nach zweiwöchiger Sperre darf Christian Röder am heutigen Sonntag wieder mitmischen. Allerdings wird sich der Routinier des SC Hassel die Partie in Wattenscheid wohl vorerst von draußen ansehen müssen. "Die Mannschaft hat zuletzt gut gespielt und zweimal gewonnen. Wieso sollte also etwas geändert werden", gibt sich Röder diplomatisch.

Als ihn die Gelsenkirchener in diesem Sommer vom SV Schermbeck verpflichteten, war Röder eigentlich als Führungskraft der jungen Hasseler Truppe vorgesehen. Doch schon nach der zweiten Niederlage im zweiten Match sah sich der Blondschopf in RevierSport mit deftigen Vorwürfen des Sportlichen Leiters Thomas Kortmann konfrontiert. "Ich fand die Kritik zwar verfrüht, aber er wollte uns nur wachrütteln und eine negative Tendenz, die sich dann ja auch eingestellt hat, verhindern. Die paar Leistungsträger, die wir haben sollten, konnten ihr Potenzial nicht abrufen", fühlte sich Röder ausdrücklich angesprochen. "Da Korte sich die erfahreneren Spieler rausgepickt hat, war das schon in Ordnung so. Mit den jüngeren Leuten kannst du so etwas aber nicht machen, das würde die durcheinander bringen."

Inzwischen sind die Grün-Weißen aus dem Gröbsten raus, auch wenn das vor der Saison ausgegebene Ziel, ein Platz unter den ersten fünf, noch weit entfernt ist. "Nun müssen wir nachlegen, um unseren Weg nach oben weiter fortzusetzen", fordert Röder, der als Medienberater bei der WAZ-Gruppe in Dortmund beschäftigt ist, in Wattenscheid den nächsten Dreier.

Und hofft, seinen Teamkollegen dabei helfen zu können, auch wenn er nicht von Anfang an auflaufen wird. "Bisher habe ich schon auf mehreren Positionen, sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld, gekickt. Christoph weiß daher, dass er mich flexibel einsetzen kann", kann sich Röder ein Duo mit Spielertrainer Schlebach gut vorstellen. "So war es einmal geplant, aber dann sind entweder er oder ich aufgelaufen."

Autor: hb

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