Nach neun Spieltagen hätte die SSV Buer so etwas wie die Überraschungs-Mannschaft der Verbandsliga Westfalen II sein können.

SSV BUER - Sprung nach oben verpasst

hb
22. Oktober 2006, 10:57 Uhr

Nach neun Spieltagen hätte die SSV Buer so etwas wie die Überraschungs-Mannschaft der Verbandsliga Westfalen II sein können.

Nach neun Spieltagen hätte die SSV Buer so etwas wie die Überraschungs-Mannschaft der Verbandsliga Westfalen II sein können. Den schmucken Titel allerdings gaben die "Rothosen" allerdings leichtfertig her und müssen nun zusehen, dass sie sich in der Tabelle richtig einordnen können. "Mit einem Sieg in Rüdinghausen hätten wir uns schön oben festsetzen können", hadert Trainer Holger Siska mit seiner Mannschaft.

Was ihm beim 2:3 gegen den auf 13 Punkte gleichgezogenen Aufsteiger aus Witten alles nicht gefallen hat, verklickerte der 34-Jährige dem Team in einer deutlichen Ansprache am Dienstag-Abend. "Ich glaube, dass den Jungs aufgrund der vorherigen Ergebnisse ein wenig die Anspannung gefehlt hat. Vielleicht haben sie gedacht, dass es in Rüdinghausen auch mit 80 Prozent reichen würde", will Siska das Team wieder auf Kurs bringen.

Der setzt nämlich einen Erfolg am kommenden Sonntag gegen Siegens Reserve voraus. "Jetzt erhöht sich schon wieder der Druck, denn wenn du nicht gewinnst, kannst du ganz schnell wieder in die unteren Gefilde rutschen", weiß Buers Coach. "Allerdings kann ich Siegen sowohl personell als auch von den bisherigen Resultaten überhaupt nicht einschätzen. Diese fehlende Konstanz haben wir leider auch an den Tag gelegt", wundert sich Siska etwa über nicht vorhersehbare Dreier gegen Gladbeck, dem prompt eine nicht eingeplante Niederlage bei einem schwächer eingeschätzten Gegner folgte. "Das ist schon untypisch für uns. In der letzten Saison haben wir die Punkte meist gegen Mannschaften eingefahren, die sich mit uns auf Augenhöhe befanden oder eben unter uns standen."

Gegen Siegen wird Steven Engler zusehen müssen. Der Abwehrchef kassierte bei TuRa eine laut Siska "völlig unnötige" Rote Karte. "Wenn wir die nicht gekriegt hätten, wäre das Match nie und nimmer verloren gegangen."

Noch ist die Ausgangslage der SSV positiv, fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz allerdings wenig komfortabel. "Das wissen die Jungs. Ich denke nicht, dass wir noch einmal so eine schwache Leistung abliefern", glaubt Siska an seine Elf.

Autor: hb

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