SC HASSEL - Gewitterwolken verzogen

hb
03. September 2006, 12:05 Uhr

Beim SC Hassel haben sich die Gewitterwolken verzogen. Nach einer Aussprache mit dem Vorstand geht man am "Lüttinghof" zur Tagesordnung über.

Beim SC Hassel haben sich die Gewitterwolken verzogen. Nach einer Aussprache mit dem Vorstand, der in Person von Fußball-Abteilungsleiter Dirk Teimel, Geschäftsführer Carsten Terboven und dessen Stellvertreter Dirk Kasperowski vertreten war, gehen Spielertrainer Christoph Schlebach und sein Assistent Frank Plewka wieder zur Tagesordnung über. Für Unruhe im Verein und zur Verstimmung des Coaches hatte ein Interview von Thomas Kortmann mit RevierSport geführt, in dem der Sportlichen Leiter der Grün-Weißen Schlebach und die Mannschaft kritisiert hatte. "Das war ein vernünftiger Gedankenaustausch", berichtet Terboven. "Ab sofort ist alles, was wir tun, nur noch dem gemeinsamen Erfolg untergeordnet. Das gilt für Vorstand, Trainerstab und Spieler, wir ziehen an einem Strang", betont der Rechtsanwalt. "Alles ist ausgeräumt, jetzt können wir in Ruhe weiterarbeiten", widmet sich auch Schlebach schnell dem Revier-Derby am heutigen Sonntag in Wanne.

Beim Spitzenreiter soll möglichst die sportliche Wende gelingen. "Wir wollen das Ruder rumdrehen, um nicht in der Tabelle weiter unten hängen zu bleiben", möchte Terboven, dass die Truppe um Kapitän Christian Röder nun für eine positive Überraschung sorgt. Daher sei der Vorstoß seines Freundes Kortmann auch nicht zu früh gekommen oder hätte die falschen Signale gesendet. "Das ging nicht gegen den Trainer oder einzelne Spieler. Wir müssen einfach die Entwicklung ernst nehmen, denn nach wie vor sind wir der Meinung, dass der Kader im Gegensatz zum Vorjahr verstärkt wurde. Das sollte sich auch auf dem Platz widerspiegeln, die Truppe muss zeigen, das sie etwas erreichen will", fordert Terboven nichts anderes als "Korte" - nämlich den Fähigkeiten der Kicker entsprechende Leistungen.

Schlebach will in Wanne mutig in die Offensive gehen und plant erneut eine Formation mit drei Spitzen. Youngster Serhit Ersoy, der anfangs schon als neuer Regisseur gefeiert wurde, dürfte eine Verschnaufpause erhalten.

Autor: hb

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