Holger Siska liegt mit einer dicken Erkältung im Bett. Bis zum Anpfiff am Ostermontag gegen Hassel will der Trainer der SSV Buer aber wieder auf den Beinen sein. Schließlich geht es nicht nur ums Prestige in der Stadt, sondern sogar ein wenig um die Vorherrschaft im Gelsenkirchener Fußball im Schatten des Giganten Schalke 04.

BUER - Nächster Meilenstein zum Klassenerhalt?

hb
17. April 2006, 11:13 Uhr

Holger Siska liegt mit einer dicken Erkältung im Bett. Bis zum Anpfiff am Ostermontag gegen Hassel will der Trainer der SSV Buer aber wieder auf den Beinen sein. Schließlich geht es nicht nur ums Prestige in der Stadt, sondern sogar ein wenig um die Vorherrschaft im Gelsenkirchener Fußball im Schatten des Giganten Schalke 04.

Holger Siska liegt mit einer dicken Erkältung im Bett. Bis zum Anpfiff am Ostermontag gegen Hassel will der Trainer der SSV Buer aber wieder auf den Beinen sein. Schließlich geht es nicht nur ums Prestige in der Stadt, sondern sogar ein wenig um die Vorherrschaft im Gelsenkirchener Fußball im Schatten des Giganten Schalke 04. "Ich weiß nicht, ob die Hasseler das abstreiten wollen, aber ich denke mir, dass sie wieder zurück in die Oberliga wollen. Für uns geht es auf der anderen Seite nur darum die Verbandsliga zu halten", sieht Siska auf Sicht ungleiche Voraussetzungen im Duell der höchsten beiden Amateur-Clubs an der Emscher.

Für 90 Minuten aber sind diese Rahmenbedingungen ausgeblendet, zumal sich die "Rothosen" in der Karwoche gemütlich entspannen konnten, während der Sportclub ein frisches Six-Pack im Gepäck schultert. "Ich glaube nicht, dass sich die Hasseler noch morgen von der 1:6-Niederlage in Erndtebrück beeinflussen lassen. So ein Lokal-Derby muss man von allen anderen Saisonspielen einfach ausgrenzen. Da werden bei allen Beteiligten ganz andere Kräfte frei gesetzt", mutmaßt Siska, der mit seiner Elf vier Tage vor dem Nachbarn ein 0:0 aus dem fernen Siegerland mit nach Hause brachte. "Das wird ein offener Schlagabtausch", glaubt auch sein Kollege Christoph Schlebach. " Wir werden aber wieder offensiv spielen, das hat sich trotz der Niederlage in Erndtebrück bewährt."

Obwohl die nur drei Kilometer voneinander entfernt beheimateten Nachbarn auch in der Tabelle lediglich fünf Punkte trennen, fühlt man sich in Buer längst noch nicht gesichert. "Meine Jungs waren mir nach dem Unentschieden vor zehn Tagen in Oestrich schon ein wenig zu euphorisch. Wir brauchen noch mindestens fünf Punkte, um nicht mehr in Schwierigkeiten zu geraten", warnt Siska davor, vorzeitig den abermaligen Klassenerhalt zu feiern.

Sollte aber die Serie von fünf ungeschlagenen Matches - drei Siegen folgten zwei Remis - auch gegen Hassel Bestand haben, ist die SSV ihrem Ziel schon wieder ein Stückchen näher.

Autor: hb

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