Schalkes zweite Mannschaft darf sich eine Woche vor dem Start in die restliche Rückrunde an ungewohntem Luxus erfreuen. Trainer Mike Büskens kann zum Duell gegen den VfB Fichte Bielefeld mit allen Perspektivspielern rechnen.

SCHALKE II: Ungewohnter Luxus vor dem Start

hb
07. Februar 2006, 12:22 Uhr

Schalkes zweite Mannschaft darf sich eine Woche vor dem Start in die restliche Rückrunde an ungewohntem Luxus erfreuen. Trainer Mike Büskens kann zum Duell gegen den VfB Fichte Bielefeld mit allen Perspektivspielern rechnen.

Schalkes zweite Mannschaft darf sich eine Woche vor dem Start in die restliche Rückrunde an ungewohntem Luxus erfreuen. Trainer Mike Büskens kann zum Duell gegen den VfB Fichte Bielefeld mit allen Perspektivspielern rechnen. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen sich der „Eurofighter“ von 1997 jedes Wochenende bei der „U 19“ seines Kollegen Norbert Elgert bedienen musste, weil ihm teilweise eine komplette Elf fehlte und daher auf die Rekordmarke von 38 eingesetzten Akteuren in der laufenden Saison kam.

Schon im letzten Test-Match gegen Verbandsligist TSG Sprockhövel (2:0, Tore: Baumjohann, Aziz) waren die Jung-Profis Alexander Baumjohann, Niko Bungert und Marcel Neuer ebenso am Ball wie die schon oben benötigten Vertrags-Amateure Joseph Laumann und Mario Klinger. „Das ist ein Zustand, den wir leider bisher noch nicht kennen lernen durften“, freut sich „Co“ Sven Kmetsch über den gut gefüllten Kader der Schalker Oberliga-Reserve.

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Lediglich Cahid Gündogan und David Müller fehlen zurzeit wegen einer Magen-Darm-Grippe. Beide werden aber nächsten Sonntag, wenn es dann erstmals im Ausweich-Quartier Fürstenberg-Stadion in Horst um Punkte geht, wieder zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für Christopher Seiffert, der wegen einer Verhärtung der Oberschenkel-Muskulatur momentan etwas kürzer tritt.

Christian Petereit und sein Namensvetter Erwig werden dagegen auch gegen Bielefeld noch nicht am Ball sein. Abwehrrecke Petereit plagt sich mit Beschwerden im Sprunggelenk herum, Erwig laboriert nach wie vor an den Folgen seiner erneuten Knieverletzung. „Mir geht’s schon wieder ganz gut. In den letzten Wochen habe ich im ‚Come Back’ nur Kraft-Training gemacht und mich auf dem Fahrrad-Ergometer fit gehalten. Ab Montag beginnt dann meine eigentliche Reha“, wird der Ex-Schermbecker die Vorzüge des neuen Gesundheits-Tempels „medic.os AufSchalke“ prüfen. „Von den Räumlichkeiten und Gerätschaften ist das natürlich ideal. Dort werde ich meine Übungen unter Anleitung von Dr. Christos Papadopoulos, dem Fitness-Coach der Profis, absolvieren“, hofft Erwig auf eine Rehabilitation, „die mich zeitlich nach vorne bringt. Wenn ich dort täglich mehrere Stunden trainieren kann, hole ich vielleicht ein paar Tage bis zu meiner Rückkehr auf den Platz auf“.

Falls ihm aber die Arbeit in der High-Tech-Einrichtung in Gelsenkirchen nicht zusagt, will sich Erwig in Offenbach fit machen. Das ambulante Rehazentrum SPOREG zählt unter anderem die Fußballer von Eintracht Frankfurt und die American Footballer von Frankfurt Galaxy zu seinen Kunden.

Eine abermalige Untersuchung bei dem Knie-Spezialisten Dr. Rolf Walter im Oberhausener Elisabeth-Krankenhaus ergab, dass der Stürmer in etwa vier Wochen das so genannte Integrations-Programm aufnehmen kann. „Passfolgen, Koordinations-Übungen und so etwas“, erläutert der 22-Jährige, der in Sachen Aufbau-Training leider inzwischen ein alter Hase ist. „Ich hoffe, dass ich in sechs bis sieben Wochen wieder an einen Kurzeinsatz denken kann“, betont Erwig, der seine mittlerweile siebenmonatige Leidensgeschichte endlich beenden will. Angst vor einem weiteren Rückschlag hat er dabei nicht: „Ich bin genau so heiß wie vorher!“

Autor: hb

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