In Neheim sind schwarze Wolken am Fußball-Himmel aufgezogen. Der SC steht mit mageren neun Pünktchen im Tabellen-Keller.

NEHEIM: Hömberg nach Lösecke-Abgang auf Coach-Suche

03. Februar 2006, 10:15 Uhr

In Neheim sind schwarze Wolken am Fußball-Himmel aufgezogen. Der SC steht mit mageren neun Pünktchen im Tabellen-Keller.

In Neheim sind schwarze Wolken am Fußball-Himmel aufgezogen. Der SC steht mit mageren neun Pünktchen im Tabellen-Keller, hat mit gerade einmal 16 Toren den zweitschlechtesten Sturm der Liga und ist mit 48 Gegentreffer die Schießbude. "Wir kriegen einfach zu viele Tore rein", grantelt auch Fußballobmann Werner Hömberg.

Verständlich, dass die Trainerfrage aufkeimt. Coach Bernd Lösecke hat nun seine Konsequenzen aus der Misere gezogen und wird sein Amt im Sommer beenden. "Wir stehen seit zwei Jahren unten drin, da weht natürlich auch ein ordentlicher Gegenwind", begrüßt Hömberg die Entscheidung. "Deshalb sind wir nun auf Trainersuche." Und der neue Mann soll gewisse Voraussetzungen mitbringen. Hömberg skizziert das Anforderungsprofil. "Wichtig ist, dass er mit der Jugend umgehen kann. Wir haben jetzt zwei sehr starke Jahrgänge, aus denen einige Akteure den Sprung nach oben schaffen könnten. Außerdem sollte er aus der Region kommen." Der Funktionär weiter: "Es wäre auch von Vorteil, wenn er die Liga kennen würde. Aber wir haben auch nichts gegen einen jungen Mann, der bislang nur in der zweiten Reihe stand." Kontakt gibt es beispielsweise schon zu Horst Quade, der aber nicht in die Altersstruktur passt.

Fraglich ist für den Neuen natürlich die Klassenzugehörigkeit. "Im vergangenen Jahr hatten wir um diese Zeit noch zwei Punkte weniger und haben es noch geschafft", würde Hömberg gerne den Erfolg wiederholen. "Die beiden Nachhol-Heimspiele gegen Sodingen und Erndtebrück, die auch noch in der Abstiegs-Verlosung sind, werden richtungsweisend. Sollten die Matches in die Hose gehen, dann sieht es düster aus." Eine realistische Einschätzung, die Hömberg jedoch im gleichen Atemzug auch wieder revidiert: "Wir glauben dennoch an unsere Mannschaft, haben deshalb auch mit Stürmer Rafael Arlet noch einmal ordentlich nachgelegt. Sollten wir in die Landesliga runter müssen, dann wollen wir den direkten Wiederaufstieg packen. Wir werden nicht in einen Scherbenhaufen zerfallen." tr

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