Der Name Bendig gehört zu Herten wie die Zechen in den Pott. Doch im Winter wird sich das Bild ändern.

HERTEN: Mario Bendig wird im Winter wechseln

tr
19. November 2005, 11:19 Uhr

Der Name Bendig gehört zu Herten wie die Zechen in den Pott. Doch im Winter wird sich das Bild ändern. "Nach sechs Jahren in diesem Verein suche ich eine neue Herausforderung", wird Mario Bendig der SG den Rücken kehren.

Der Name Bendig gehört zu Herten wie die Zechen in den Pott. Doch im Winter wird sich das Bild ändern. "Nach sechs Jahren in diesem Verein suche ich eine neue Herausforderung", wird Mario Bendig der SG den Rücken kehren.

Das ist Fakt, bisher aber der einzige. Denn wohin der Stürmer gehen wird, steht in den Sternen. Genauso wie die Gründe, die zu seinem Entschluss führten. "Eigentlich wollte ich schon im Sommer weg", berichtet Bendig. Doch das Angebot aus Hassel fiel durch, unwahrscheinlich, dass sich der SC jetzt noch einmal um seine Dienste bemüht. "Da ist nichts dran", meint auch Bendig. Gleiches könnte auch für den DSC Wanne gelten. Trainer Willi Koppmann, der mit seiner Elf heute für einen Test beim Bezirksligisten Blau-Gelb Schwerin antritt (19 Uhr), meint: "Wir hatten zu Saisonbeginn mal über diese Personalie gesprochen, aber im Moment steht noch gar nicht fest, ob wir überhaupt nachlegen werden."

An der "Villa Brinkmann" lief es in dieser Serie alles andere als positiv für Bendig. Erst die Rote Karte, dann der Kapselriss im Knie. Zu allem Überfluss auch noch die Entthronung als Kapitän. "Ich gehe nicht im Streit", meint Bendig. "Die Geschichte mit der Binde war nur eine temporäre Angelegenheit, da ich verletzt war." Doch das zwischen ihm und der Mannschaft eine gewisse Distanz besteht, wurde nicht nur dadurch deutlich, dass sich der Offensive während seines Zuschauens nicht an der Bank aufhielt, sondern auf der anderen Tribünenseite Platz nahm. "Das habe ich immer so gemacht", kommentiert Bendig.

"Sein Wechsel ist ein sportlicher Verlust für uns, es kommt für uns aber nicht überraschend", erklärt SGL-Coach Holger Flossbach, der schon Ausschau nach einem adäquaten Ersatz hält. Ob dieser dann auch wieder so perfekt in die Hertener Landschaft passt, bleibt abzuwarten.

Autor: tr

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