Da ist Hordel gerade auf dem Weg aus dem Tal, stellen sich die TuS-Kicker wieder selbst ein Bein.

HORDEL Keine "Tretertruppe"

tr
11. November 2005, 16:28 Uhr

Da ist Hordel gerade auf dem Weg aus dem Tal, stellen sich die TuS-Kicker wieder selbst ein Bein.

Da ist Hordel gerade auf dem Weg aus dem Tal, stellen sich die TuS-Kicker wieder selbst ein Bein. Nicht nur dass die Mannen von Coach Jürgen Wellmann eine ordentliche 2:6-Schruppe in Erndtebrück einstecken mussten, sie verloren wieder einmal zwei Akteure. Torwart Andre Lindenblatt (absichtliches Handspiel außerhalb des Strafraumes) sowie Nils Mondroch (grobes Foulspiel) flogen mit dem roten Karton vom Platz. Der mittlerweile sechste direkte Platzverweis im zwölften Match. "Bei André war es etwas übertrieben, Nils war nicht clever genug", kommentiert DJK-Manager Jörg Versen. "Es war viel Übereifer dabei." Wellmann realistisch: "Rein statistisch gesehen ist es natürlich sehr negativ für uns, aber wir sind nicht brutal, sondern ungeschickt ans Werk gegangen."

Den Vorwurf einer "Tretertruppe" will Versen nicht im Raum stehen lassen: "Das ist Schwachsinn, dagegen müssen wir uns wehren. Wir haben uns die Platzverweise größtenteils wegen Dummheit und nicht wegen groben Foulspiels eingehandelt. Lediglich eine Aktion ist durch eine Undiszipliniertheit zu erklären, die anderen nicht." Dennoch will Versen die "rote Serie" endlich beendet wissen. "Wir schwächen uns dadurch natürlich. Und gerade in unserer Situation darf das nicht passieren."

Da kommt es dem Funktionär wie gerufen, dass Pascal Langer wieder im Training steht. Zudem kann Wellmann mit den Einsätzen von Dennis Sickel, Marco Eisenbrandt und Tobias Hyna, die am Wochenende in der Zweiten kickten, planen. Versen: "Schade, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben, ist mit Blick auf die Tabelle wieder in die Hose gegangen. Jetzt brauchen wir erst einmal wieder ein paar Spiele, um Anschluss zu bekommen. Gegen Hassel dürfen wir auf keinen Fall verlieren."

Wellmann geht mit Versen konform. "Gegen den SC sollten wir punkten. Wenn wir an die Leistungen gegen Weißtal und Schwerte anknüpfen, können wir auch gegen die Gelsenkirchener bestehen." Unterdessen zog sich Fabian Stirnberg im Training einen Kaspelanriss im Sprunggelenk zu. "Er ist umgeknickt, so etwas kann passieren", weiß Wellmann noch nicht, ob er ihn am Sonntag einsetzen kann. "Fabian hatte eine stark ansteigende Formkurve, bitter, dass er einen Rückschlag erleidet. Dennoch werden wir zuhause gegen unsere Nachbarn eine starke Formation aufbieten und den SCH von Beginn an unter Druck setzen."

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren