Nach zwei Spieltagen in der Verbandsliga Westfalen II finden sich die SSV Buer und der SC Hassel tief im Keller wieder. Wie bei den Arbeitslosenzahlen in den alten Bundesländern ziert Gelsenkirchen das Ende der Statistik.

Gelsenkirchen am Ende

hb
03. September 2005, 12:35 Uhr

Nach zwei Spieltagen in der Verbandsliga Westfalen II finden sich die SSV Buer und der SC Hassel tief im Keller wieder. Wie bei den Arbeitslosenzahlen in den alten Bundesländern ziert Gelsenkirchen das Ende der Statistik.

Nach zwei Spieltagen in der Verbandsliga Westfalen II finden sich die SSV Buer und der SC Hassel tief im Keller wieder. Wie bei den Arbeitslosenzahlen in den alten Bundesländern ziert Gelsenkirchen das Ende der Statistik. Während Buers Trainer Holger Siska diese Momentaufnahme nicht weiter schert, schlägt Hassels spielender Coach Christoph Schlebach Alarm.

Herr Siska, Herr Schlebach, wie gehen Sie mit dieser unerfreulichen Situation um?
Siska: Der Tabellenplatz interessiert mich zurzeit herzlich wenig, da kannst du nach fünf, sechs Spieltagen drauf gucken. Mich stört viel mehr die Tatsache, dass wir noch keinen Punkt auf dem Konto haben.
Schlebach: Der Start ist missglückt, das weiß ich und das ist auch der Mannschaft klar. Gegenüber dem Auftakt in Weißtal haben wir uns gegen Wanne schon gesteigert, was das Spielverständnis untereinander und die Zahl der Torchancen betraf. Allerdings müssen wir uns in der Defensiv ganz anders präsentieren.

Wie reagiert die Mannschaft auf den Fehlstart?
Siska: Wir haben ganz sachlich über die Lage gesprochen und normal trainiert. Es ist aus meiner Sicht vollkommen unnötig, künstlich Druck aufzubauen, denn die Jungs sind beim 0:1 in Hagen gut aufgetreten. Nach der ersten Niederlage gegen Langenbochum war ich sehr verärgert, aber die Reaktion war dann okay
Schlebach: Ich hoffe, sie bleibt so ruhig wie ich. Klar ist aber auch: Mit jedem weiteren Misserfolg wächst die Verunsicherung, geht das Selbstvertrauen den Bach runter.

Wie geht es weiter?
Siska: Gegen Kornharpen sind wir am Sonntag gewiss nicht in der Favoritenrolle. Es kann sein, dass wir auch danach mit null Zählern dastehen, wovon ich aber nicht ausgehe. Falls doch, müssen wir uns in den nächsten Spielen beweisen. In Sodingen, gegen Hordel und in Schwerte, das sind die Duelle, in denen wir punkten müssen.
Schlebach: Neheim hat bisher noch kein Tor geschossen, aber immerhin einen Punkt geholt. Wir spielen dort auf Sieg, denn der würde alle Diskussionen um den verpatzten Auftakt mit einem Schlag weg wischen.

Autor: hb

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