Der französische Fußball-Verband fordert im Falle der Qualifikation des AS Monaco einen zusätzlichen Europapokal-Startplatz. Die Franzosen argumentieren, dass Monaco ein eigener Staat und in der Liga nur assoziiert sei.

Frankreich fordert weiteren Europacup-Startplatz

bb
25. Januar 2004, 12:27 Uhr

Der französische Fußball-Verband fordert im Falle der Qualifikation des AS Monaco einen zusätzlichen Europapokal-Startplatz. Die Franzosen argumentieren, dass Monaco ein eigener Staat und in der Liga nur assoziiert sei.

Der französische Fußball-Verband wagt einen ungewöhnlichen Schritt. Frankreich will einen zusätzlichen Startplatz in der Champions League oder im UEFA-Pokal haben, falls sich der AS Monaco für einen Europapokal-Wettbewerb qualifiziert. Verbandspräsident Claude Simonet und Liga-Präsident Frederic Thierez wollen deswegen ein Spitzengespräch mit UEFA-Präsident Lennart Johansson führen.

Die Franzosen argumentieren, dass Monaco - das über ein eigenes Nationales Olympisches Komitee verfügt - ein eigener Staat mit eigener Gesetzgebung sei. AS Monaco sei in der französischen Liga nur assoziiert. Insbesondere die Steuervorteile im Fürstentum sind den anderen französischen Vereinen ein Dorn im Auge, da sie darin eine Wettbewerbsverzerrung sehen.

Monaco hat im Gegenzug darauf hingewiesen, wie viele französische Nationalspieler der Klub ausgebildet habe, die wesentlich zu den Erfolgen der Equipe Tricolore beigetragen hätten.

Autor: bb

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