Im sechsten Testkick gegen Schalkes U 19 musste Westfalia Herne mit 0:1 die zweite Niederlage einstecken.

HERNE: 0:1 gegen Schalke / Wochenende Willingen

12. Februar 2005, 12:57 Uhr

Im sechsten Testkick gegen Schalkes U 19 musste Westfalia Herne mit 0:1 die zweite Niederlage einstecken. "Die Schalker waren sehr stark, aber obwohl wir uns momentan in einer Müdigkeits-Phase befinden, haben wir ordentlich dagegen gehalten", freut sich Frank Schulz über die ansehnliche Partie

HERNE: 0:1 gegen Schalke / Wochenende Willingen
Spielmacher Bastürk
soll die Fäden ziehen
Im sechsten Testkick gegen Schalkes U 19 musste Westfalia Herne mit 0:1 die zweite Niederlage einstecken. "Die Schalker waren sehr stark, aber obwohl wir uns momentan in einer Müdigkeits-Phase befinden, haben wir ordentlich dagegen gehalten", freut sich Frank Schulz über die ansehnliche Partie. Norman Seidel, der eine sechs Zentimeter große Blutblase unterm Fuß hatte, biss sich durch, weil "ich nicht mehr wechseln konnte", lobt Schulz die vorbildliche Einstellung.

Unter genauester Beobachtung stand natürlich Neuzugang Metin Bastürk. Der Bruder des Hertha-Stars Yildiray, der mit den Berlinern auf UEFA-Cup-Kurs ist, soll mehr als eine Alternative zu den verletzten Edin Terzic (Leisten-OP), Christoph Dannhausen (Fußbruch) und Charly Neumann (Leistenbruch) sein. "Wir haben einen sehr kleinen Kader, ich bin froh, dass die Verantwortlichen diesen Transfer möglich gemacht haben", schnauft Schulz tief durch.

Der 29-jährige Mittelfeld-Akteur lief zuletzt im Trikot des nordrheinischen Oberligisten Adler Osterfeld auf. "Seine Qualitäten sind bekannt", schwärmt Schulz von den technischen Zauberkünsten des Türken. Schulz, der nächste Woche Freitag beim Vorbereitungs-Match gegen Dorsten-Hardt seinen 44. Geburtstag feiert, ist vom Regisseur angetan: "Metin hat zwar noch konditionelle Rückstände, wird sie aber schnell aufholen. Er muss sich beweisen, schließlich hat er zuletzt nicht mehr gespielt. Ich bin mir sicher, dass er bei uns ziemlich schnell die Fäden ziehen wird."

Einen erneuten Wermutstropfen musste der Coach aber noch verdauen. Mustafa Zengin spielt doch wieder. "Das ist schon enttäuschend", schluckt Schulz. "Wir hatten ihn für die neue Lehrstelle zwar freigestellt, weil wir ihm seine berufliche Zukunft nicht verbauen wollten, aber er sagte, dass er sich keinen neuen Club sucht. Nun läuft er in der Bezirksliga für die SG 70 auf."

Als Dankeschön für die gute Vorbereitungs-Phase gibt Schulz seinen Kickern Samstag und Sonntag frei: "Wir fahren nach Willingen, damit wird die Geschlossenheit stabilisiert. Davon leben wir natürlich. Diesen Baustein muss man immer dabei haben." tr

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