Mit einem 1:0-Sieg über den Klassen- und Ortsnachbarn STV Horst ist die SSV Buer ins Halbfinale des Gelsenkirchener Kreispokals eingezogen. Gastgeber im Halbfinale, das bis Ende Februar 2005 ausgetragen werden muss, ist Germania Gladbeck.

BUER / HORST - Halbfinale in Gladbeck

hb
27. November 2004, 17:20 Uhr

Mit einem 1:0-Sieg über den Klassen- und Ortsnachbarn STV Horst ist die SSV Buer ins Halbfinale des Gelsenkirchener Kreispokals eingezogen. Gastgeber im Halbfinale, das bis Ende Februar 2005 ausgetragen werden muss, ist Germania Gladbeck.

Mit einem 1:0-Sieg über den Klassen- und Ortsnachbarn STV Horst ist die SSV Buer ins Halbfinale des Gelsenkirchener Kreispokals eingezogen. Gastgeber im Halbfinale, das bis Ende Februar 2005 ausgetragen werden muss, ist Germania Gladbeck. „Eigentlich mag ich den Ppokal nicht so, diese Partien unter der Woche fand ich schon damals in der Jugend oder selbst als Spieler lästig“, hält sich für Buers Trainer Holger Siska die Freude in Grenzen. Aber: „Gerade gegen Horst war es natürlich eine Prestigesache und auch eine Revanche für die 1:2-Niederlage zu Saisonbeginn in der Liga.“

Auf dem Kunstrasenplatz an der „Löchterheide“ verpasste Selim Yücel mit einem verschossenen Elfmeter ein höheres Ergebnis, auf der anderen Seite scheiterte Horsts Kapitän Michael Kruse mit einem Lattenknaller am zwischenzeitlichen Ausgleich. Siska nutzte die Gelegenheit, um Kickern aus der zweiten Reihe wie Attila Denizhan, Domenico diBari und Marco Baron Spielpraxis zu gönnen. „Wir haben den positiven Trend der letzten Wochen bestätigt und zu Null gespielt. Jetzt möchten wir am Sonntag nachlegen“, hat Siska nach dem jüngsten und nicht gerade erwarteten 3:0-Erfolg in Wattenscheid nun gegen Schwerte Lust auf mehr. „Beide Mannschaften stehen am Ende des Mittelfelds ganz dicht beisammen. Selbst 09 ist inzwischen in Reichweite. Wenn wir aus den noch drei ausstehenden Matches bis zur Winterpause sechs Punkte holen und damit 20 auf dem Konto haben, bin ich zufrieden.“

Von derartigen Aussichten können die „Husaren“ dagegen nur träumen. Nur ein Dreier im von Trainer Rüdiger Kürschners als „vorweg genommenes Endspiel“ bezeichneten Keller-Duell beim SC Neheim hält die Horster noch aussichtsreich im Kampf um den Klassenerhalt. „Neheim hat nach den letzten beiden Siegen frische Luft gewittert. Die wissen, dass sie mit einem weiteren Sieg gegen uns den Anschluss ans Mittelfeld schaffen können“, kennt Kürschners die Voraussetzungen. „Obwohl unsere Personalsituation alles andere als rosig ist, müssen und werden wir dort punkten.

Autor: hb

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