Bei der SSV Buer fiebert man dem Saisonstart in acht Tagen förmlich entgegen. Im Derby bei der STV Horst geht es gleich um die Vormachtstellung in Gelsenkirchen.

SSV BUER - Truppe in der Talsohle

hb
20. August 2004, 10:00 Uhr

Bei der SSV Buer fiebert man dem Saisonstart in acht Tagen förmlich entgegen. Im Derby bei der STV Horst geht es gleich um die Vormachtstellung in Gelsenkirchen.

Bei der SSV Buer fiebert man dem Saisonstart in acht Tagen förmlich entgegen. Im Derby bei der STV Horst geht es gleich um die Vormachtstellung in Gelsenkirchen. In der vergangenen Saison waren die Verhältnisse früh geklärt. Der Aufsteiger mischte lange Zeit vorne mit und wurde am Ende Sechster, stolze zwölf Punkte vor dem Traditionsclub, der erst am letzten Spieltag den Absturz in die Landesliga vermeiden konnte.

Ob das in der kommenden Serie auch so sein wird, das vermag SSV-Trainer Holger Siska nicht voraus zu sehen. „Falls wir wieder so gut mitspielen sollten, hätte ich nichts dagegen. Ich erwarte es aber nicht“, hält der Nachfolger von Nuni Kucukovic den Ball flach.

Seine Mannschaft durchschreitet nämlich gerade ein konditionelles Loch, was Siska aber nicht weiter beunruhigt „Wenn das nicht so wäre, würde etwas nicht stimmen“, nickt der vormalige A-Jugend-Coach der „Rothosen“. Das 3:3 gegen Oberhausens Amateure warf am vergangenen Sonntag einige Rätsel auf, denn „normalerweise hätten wir die Partie verlieren müssen“.

So bleibt Siska nur noch der letzte Test beim FV Hombruch 09 am Sonntag, um seine erste Elf für den reizvollen Auftakt im Fürstenberg-Stadion zu finden. „Ich habe 13, 14 Spieler auf der Rechnung“, berichtet der 31-Jährige, der ein 3-5-2-System bevorzugt. Zentraler Mann in der Deckung wird Franco Pepe oder Steve Engler sein. „In der letzten Saison hat die Mannschaft viele Tore geschossen, aber auch eine Menge rein gekriegt. Das wollen wir nun verhindern“, erklärt Siska, der in Horst auf Italien-Urlauber Raffael Mancini verzichten muss. Tarek Mustic wird bis dahin wieder im Lande sein, muss sich aber mit einer Ersatzrolle zufrieden geben.

Autor: hb

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