Die Nacht von Montag auf Dienstag: Marls Coach Karl-Heinz Völkel hat Nachtschicht. Plötzlich wird ihm schwindelig, er wird in die Marler Pacelsiusklinik eingeliefert.

MARL: Völkel im Krankenhaus

hg
07. November 2003, 13:00 Uhr

Die Nacht von Montag auf Dienstag: Marls Coach Karl-Heinz Völkel hat Nachtschicht. Plötzlich wird ihm schwindelig, er wird in die Marler Pacelsiusklinik eingeliefert.

Die Nacht von Montag auf Dienstag: Marls Coach Karl-Heinz Völkel hat Nachtschicht. Plötzlich wird ihm schwindelig, er wird in die Marler Pacelsiusklinik eingeliefert. „ Ich hatte Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Kreislaufprobleme, aber mir geht´s eigentlich den Umständen entsprechen gut. Die Ärzte haben viele Tests mit mir gemacht. Man weiß nicht genau, was es ist„, ließ Völkel aus dem Krankenbett verlauten..

Am Mittwoch durfte der 33-Jährige noch nicht wieder nach Hause, Ultraschalluntersuchungen an der Wirbelsäule sollen nun eine genaue Diagnose ermöglichen. Co-Trainer Jürgen Mühlman übernimmt in der Zwischenzeit das Training. Außerdem gab es am Dienstag ein Freundschaftsspiel gegen Marl-Hamm. Oberstes Ziel dieser Begegnung waren möglichst viele Treffer: „Die Stürmer hingen in letzter Zeit in der Luft. Es fehlten die Tore, das muss sich ändern„, anaylsiert der Cheftrainer. Zumindest im Testspiel klappte es besser, seine Truppe gewann 4:3. Dennoch war „Co„ Mühlmann auf Grund der vielen Gegentore nicht zufrieden: „Das war ein Testspiel, das seinen Sinn nicht erfüllt hat. Gegen einen solchen Gegner muss man anders auftreten. Auch wenn wir einige Spieler aus der zweiten Mannschaft dabei hatten, kann dies keine Entschuldigung sein."

In der Meisterschaft steht die SpVg Marl derzeit auf dem 13. Tabellenrang und hat nur vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Für Völkel kein Grund, unzufrieden zu sein: „Auf keinen Fall. Wir haben uns kämpferisch und auch spielerisch sehr gut weiterentwickelt und konnten in den letzten Spielen überzeugen.„ Für ihn ist es verständlich, dass es am Anfang nicht ganz so gut lief. „Wir haben 19 neue Spieler, die müssen sich erst einmal finden. Zudem hatten wir ein blödes Auftaktprogramm. Vor allem auswärts mussten wir gegen sehr starke Gegner antreten", zählt der Coach eifrig Gründe auf. Die Statistik untermauert sein Statement : Marl hat die bisherigen drei Saisonsiege alle zu Hause eingefahren.

Nummer vier soll nun gegen TuS Hordel folgen. Völkel: „Wir wollen offensiv spielen und die drei Punkte auf jeden Fall behalten. Ich bin sehr optimistisch, dass es nun aufwärts geht. Die Mannschaft ist zusammengerückt, eingespielt und hat sich stetig weiterentwickelt.„ Und wenn sich auch die Spieler so intensiv mit dem Fußball auseinandersetzen wie ihr Trainer, steht die SpVg vor einer tollen Zukunft: „Danke, aber wichtig ist die Mannschaft" , war Völkels selbstlose Reaktion auf die Genesungswünsche.

Autor: hg

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