Wenn am Samstag um 15 Uhr die Teams von Westfalia Herne und der STV Horst im Stadion „Schloss Strünkede

HERNE / HORST: Erinnerungen an den Pokal

tr+hg
24. Oktober 2003, 10:17 Uhr

Wenn am Samstag um 15 Uhr die Teams von Westfalia Herne und der STV Horst im Stadion „Schloss Strünkede" auflaufen, wollen die SCW-Kicker die erste Saison-Pleite aus Hordel vergessen machen.

Wenn am Samstag um 15 Uhr die Teams von Westfalia Herne und der STV Horst im Stadion „Schloss Strünkede" auflaufen, wollen die SCW-Kicker die erste Saison-Pleite aus Hordel vergessen machen. Seit Anfang der Vorbereitung war das Team von Trainer Frank Schulz ungeschlagen.„Es ist traurig, dass wir verloren haben, weil wir die spielbestimmende Mannschaft waren. Einziger Vorwurf an meine Jungs: Sie haben nicht oft genug den Abschluss gesucht.„

Und daran haben die Herner unter der Woche gearbeitet. Doch den Ex-Bochumer plagen vor dem Match gegen die Gelsenkirchener Personal-Sorgen. Hinter den Einsätzen von Keeper Oliver Bautz (Muskelfaserriss), Thomas Wienroth (Zerrung) und Selcur Akar (Grippe) stehen große Fragezeichen. Zudem ist Goalgetter Toni Kotziampassis (Wadenbeinbruch) länger aus dem Gefecht. Nur zuschauen wird auch Mittelfeld-Motor Sven Barton, der in Hordel den roten Karton wegen Schiedsrichter-Beleidigung gesehen hat. „Die Karte war ein Witz„, poltert Schulz. „Es ist sowieso lächerlich, was man sich zum Teil von den gerade einmal 18-Jährigen Unparteiischen bieten lassen muss.„ Unterdessen warnt Schulz seine Truppe vor der STV. Erinnerungen an den 2:1-Pokal-Sieg zu Serien-Beginn sind noch präsent. „Die haben eine starke Mannschaft„, blickt Schulz zurück. „Auch wenn ihre letzten beiden Spiele schlechter waren, dürfen wir sie nicht unterschätzen. Ein Sieg will ich dennoch einfahren.„

Den will natürlich auch Peter Anders, Trainer des STV Horst, verbuchen. „Gegen den Tabellenzweiten wird es natürlich schwer. Doch wir haben nichts zu verlieren und werden frei aufspielen", so die Prognose des 54-Jährigen. Bei der deutlichen 1:4-Klatsche gegen Sundern ist „einiges falsch gelaufen". Vor allem in der Defensive erwartet der Coach eine deutliche Leistungs-Steigerung, da Rene Woischny aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist: „Den haben wir in unserer Abwehr schmerzlich vermisst, was auch die acht Gegentore in den letzten beiden Spielen zeigen. Rene ist der Mann, der unsere Abwehr zusammenhält."

So fehlt der STV nur Denis Golicki (Rotsperre). Einen Zusammenhang zwischen der sportlichen Krise und den Turbulenzen der letzten Woche sieht Anders weiterhin nicht: „Bei uns spielen ja nur Hobby-Kicker, da steht im Gegensatz zu Profis keine Existenz auf dem Spiel. Und wenn man auf dem Platz steht, hat man nur Fußball im Kopf." Ob die Spieler konzentriert sind oder nicht, wird das Spiel gegen Herne zeigen.

Autor: tr+hg

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