Die Erkenschwicker haben das lokale Kräfte-Verhältnis für sich entschieden. SpVg-Trainer Michael Pannenbecker fasst stolz zusammen:

SPVG ERKENSCHWICK: Denkanstoß für den Verband

tr
20. September 2003, 12:08 Uhr

Die Erkenschwicker haben das lokale Kräfte-Verhältnis für sich entschieden. SpVg-Trainer Michael Pannenbecker fasst stolz zusammen:

Die Erkenschwicker haben das lokale Kräfte-Verhältnis für sich entschieden. SpVg-Trainer Michael Pannenbecker fasst stolz zusammen: "Durch die letzten beiden Derby-Siege über Marl und Herten-Langenbochum sind wir in unserer Region, ausgenommen VfB Hüls, wieder führend. Da wir in der letzten Saison gegen diese Klubs nicht gewinnen konnten, haben wir uns rehabilitiert."

Unterdessen hat Pannenbecker einen Denkanstoß für den Verband parat. Grund: Das gestrige Pokal-Match in Lotte. "Ich kann nicht verstehen, warum die ersten Runden des Cups nicht regional ausgetragen werden. Im ersten Spiel mussten wir nach Wünnenberg, gestern nach Lotte. Wären uns die Sportfreunde nicht mit der Anstoßzeit entgegen gekommen, hätten wir bereits um 17.15 Uhr antreten müssen. Wir sind Amateure und müssen arbeiten. Wie soll das funktionieren?"

In der Meisterschaft bereiten sich die "Stimberg-Kicker" ab heute auf die Auswärts-Partie in Hordel (Sonntag, 15 Uhr) vor. "Für den TuS zählt nach eigenen Angaben nur der erste Platz. Also sind sie der Favorit", schiebt der Coach den Erfolgs-Druck den Bochumern zu. "Die Hordeler haben sich so weit aus dem Fenster gelehnt und müssen jetzt damit klar kommen. Noch hinken sie ihren Ansprüchen hinterher." Pannenbecker weiter: "Wir versuchen auch seit drei Jahren aufzusteigen. Das ist in dieser Klasse nicht so einfach. Ich kann nur sagen: Herzlich willkommen in der Verbandsliga."

Der 38-Jährige sieht für Sonntag nur eine Marschroute: "Wir spielen voll auf Sieg. Der Verlierer wird auf jeden Fall für die nächsten Wochen den Anschluss nach oben verlieren."

Autor: tr

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