Der SC Hassel hat zwei gute Gelegenheiten verpasst, seine Tabellen-Position weiter zu verbessern.

SC HASSEL: Herten happy: Hinz heuert an!

hb
20. Mai 2003, 12:07 Uhr

Der SC Hassel hat zwei gute Gelegenheiten verpasst, seine Tabellen-Position weiter zu verbessern.

Der SC Hassel hat zwei gute Gelegenheiten verpasst, seine Tabellen-Position weiter zu verbessern. In Herne (1:1) und gegen Dülmen (1:2) enttäuschte die Huber-Elf auf der ganzen Linie, nach zuvor perfekt gemachtem Klassenerhalt war die Motivation der Mannschaft dahin. "Von spielerischer und kämpferischer Seite her war das unheimlich schwach", zeigte sich auch der Sportliche Leiter Thomas Kortmann enttäuscht.

Hinter den Kulissen sorgen derweil die Abwänderungs-Gelüste von Carsten Hinz für Unruhe. Was RevierSport kürzlich exklusiv angedeutet hatte, ist mittlerweile perfekt. Der frühere Dortmunder wird ab der neuen Saison für die SG Herten-Langenbochum spielen. "Er ist ein Mann, der uns aufgrund seiner Erfahrung und Vielseitigkeit garantiert weiterbringt", reibt sich SGL-Manager Siggi Bendig die Hände, "seine Verpflichtung ist ein deutliches Signal für die Zukunft."

Mit Eckpfeiler Carsten Hinz, der am Lüttinghof nicht so recht glücklich schien, soll in Herten der Oberliga-Aufstieg angepeilt werden. "Diese Perspektive reizt Carsten, unsere sportliche Zukunft hat ihn überzeugt. Finanziell gab es keine Probleme, wir haben uns ganz schnell geeinigt", erläutert Bendig, der durch diesen Deal auch weiter an der Hertener Philosophie festhält, möglichst keine Spieler mit strapaziöser Anreise zu verpflichten: "Bei uns sind nur Leute aus Herten oder dem näheren Umkreis unter Vertrag. Carsten Hinz wohnt in Gladbeck, da ist er in ein paar Minuten bei uns." Mit dem Fahrrad, so wie bei sommerlichen Temperaturen in Hassel praktiziert, wird das Kämpferherz aber wahrscheinlich nicht mehr anrollen.

Autor: hb

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