In Rhynern bereitet der Blick auf die Tabelle wieder Freude. Wenn die Westfalia am Freitag ihre Weihnachtsfeier abhält, stimmt nicht nur der festliche, sondern auch der sportliche Rahmen.

W. RHYNERN - Weihnachtsfeier mit Blick auf die Tabelle

hb
15. Dezember 2006, 13:58 Uhr

In Rhynern bereitet der Blick auf die Tabelle wieder Freude. Wenn die Westfalia am Freitag ihre Weihnachtsfeier abhält, stimmt nicht nur der festliche, sondern auch der sportliche Rahmen.

In Rhynern bereitet der Blick auf die Tabelle wieder Freude. Wenn die Westfalia am morgigen Freitag ihre Weihnachtsfeier abhält, stimmt nicht nur der festliche, sondern auch der sportliche Rahmen. "Inzwischen haben wir uns gefangen und stehen annähernd da, wo wir hinwollen", resümiert Spielertrainer Uwe Grauer.

Mit dem 2:0-Heimsieg zum Jahresausklang über den Neuling TuS Hiltrup haben sich die Hammer auf Platz vier in der Rangliste vorgearbeitet. Daran war vor knapp vier Monaten nach dem missglückten Auftakt bei den Münsteranern nicht wirklich zu denken. "Wie in den Vorjahren sind wir leider wieder schlecht aus den Startlöchern gekommen. Dass wir zuerst gegen alle drei Aufsteiger ran mussten, hat sich im Nachhinein nicht gerade als Vorteil entpuppt", weiß der Ex-Profi. "Wenn man sieht, wo sich vor allem Brakel und Wiedenbrück positioniert haben, dann war es ein schweres Auftaktprogramm."

Die Spielvereinigung will am Samstag im Nachholspiel gegen Abstiegs-Kandidat Erlinghausen zurück auf die Pole Position. Und Wiedenbrück, im vorgezogenen Spitzenspiel in Brakel erfolgreich, macht aus seinen Oberliga-Ambitionen kein Hehl. "Die Liga ist sehr ausgeglichen und bildet im Grunde eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die ersten sieben Mannschaften, VfB Fichte Bielefeld eingeschlossen, spielen um den Aufstieg und der Rest kämpft um den Klassenerhalt", meint Grauer und geht mit einem guten Gefühl in die Pause: "Sollte es uns gelingen, wieder so eine gute Rückrunde wie in den vergangenen Jahren hinzulegen, dann haben wir oben sehr gute Chancen."

Am 21. Januar wird der ehemalige Wattenscheider seine Schützlinge erst wieder zum Training bitten. "Fünf Wochen Vorbereitung sind genug, auch wenn die freie Zeit über den Jahreswechsel jetzt ziemlich lang ist", gönnt Grauer der Truppe etwas Erholung.

Autor: hb

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