SCHERMBECK: Nach Talaga auch Milaschewski auf Eis

tr
10. November 2006, 10:51 Uhr

"Besser kann man auswärts nicht agieren", zieht Schermbecks Trainer Martin Stroetzel nach dem 1:0-Sieg beim Mitabsteiger VFB Fichte Bielefeld den Hut vor seinem Team.

"Besser kann man auswärts nicht agieren", zieht Schermbecks Trainer Martin Stroetzel nach dem 1:0-Sieg beim Mitabsteiger VFB Fichte Bielefeld den Hut vor seinem Team. "Eigentlich habe ich immer etwas zu bemängeln, aber die Truppe hat mich vollkommen überzeugt." Kein Wunder, denn mit nunmehr 29 Zählern aus zwölf Partien haben die Kicker vom Waldsportplatz den Platz an der Sonne fest in der Hand und befinden sich damit auf direktem Wiederaufstiegskurs.

Während es sportlich kaum besser laufen könnte, muss der Coach allerdings erneut personelle Rückschläge hinnehmen. Nach Mirko Talaga hat sich nun auch Dominik Milaschewski einen Muskelfaserriss zugezogen. Während Talaga bereits in der kommenden Woche zu den Einheiten zurück erwartet wird, muss Milaschewski noch 14 Tage pausieren. "Das sind zwei extreme Leistungsträger bei uns", runzelt Stroetzel die Stirn. Doch bisher haben die Ausfälle zu keinerlei Leistungseinbuße geführt. Im Gegenteil: Der SVS kann derzeit alle Verletzten kompensieren. "Dafür ist Stefan Zepanski wieder da und hat auch direkt gezeigt, dass er ganz wichtig für uns ist", freut sich Stroetzel über das goldene Tor des Ex-Hasselers.

Am Sonntag wollen die Schermbecker nun ihren nächsten Coup landen. "Das Match gegen Davaria Davensberg ist ein ganz wichtiges für uns", streicht Stroetzel, der sich über die weitere Genesung seines Keepers Oliver Dirr freut (RS berichtete), die Bedeutung der Partie heraus. "Sobald wir anfangen, uns selbst zu überschätzen, werde ich den Finger in die Wunde legen und es sofort unterbinden. Wir haben bisher alle Heimspiele gewonnen. Diese Serie soll auch weiterhin Bestand haben."

Autor: tr

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