In einer turnusmäßigen Vorstandssitzung hat der Vorstand des SV Westfalia Rhynern am gestrigen Mittwoch die Weichen für die nähere Zukunft gestellt.

W. RHYNERN - Weichen für Oberliga gestellt

hb
02. November 2006, 09:57 Uhr

In einer turnusmäßigen Vorstandssitzung hat der Vorstand des SV Westfalia Rhynern am gestrigen Mittwoch die Weichen für die nähere Zukunft gestellt.

In einer turnusmäßigen Vorstandssitzung hat der Vorstand des SV Westfalia Rhynern am gestrigen Mittwoch die Weichen für die nähere Zukunft gestellt. Und obwohl die Truppe von Spielertrainer Uwe Grauer im bisherigen Saisonverlauf noch nicht konstant auftrat, ist eins klar: Das Gleis, auf dem sich die Hammer Vorstädter bewegen, führt Richtung Oberliga.

Daher suchen die Verantwortlichen am "Papenloh" schon jetzt die Lizenzierungs-Unterlagen für die vierte Spielklasse zusammen, um im nächsten Jahr der Wirtschaftlichkeits-Prüfung des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) stand zu halten. "Das dürfte kein Problem sein. Wir legen großen Wert auf finanzielle Solidität", hat Manager Klaus Niehörster die Papiere im Griff. "Wir sind in der Branche für unsere Etattreue bekannt. Es hat sich in der Umgebung herumgesprochen, dass wir unsere Verpflichtungen einhalten, daher ein zuverlässiger und seriöser Partner sind."

In der vergangenen Runde verzichtete Rhynern auf die Bewerbung für die nächst höhere Etage, da Ortsnachbar Hammer Spielvereinigung zeitig als Meister und Aufsteiger davonzog und die Westfalia erst im Endspurt noch auf Rang zwei sprang. "Das wird in dieser Saison anders sein. Es kristallisiert sich kein eindeutiger Favorit heraus. Im Gegenteil, im Moment teilt sich die Liga in zwei Hälften", nickt Niehörster mit einem Blick auf die Tabelle.

Allerdings glaubt der selbständige Unternehmer, dass sich spätestens in der Rückrunde die Spreu vom Weizen trennen wird: "Tabellenführer Schermbeck sowie Stadtlohn, VfB Fichte Bielefeld, wir und womöglich auch Davensberg werden das Rennen unter sich ausmachen. Die Aufsteiger Wiedenbrück, Brakel und Hiltrup machen zwar bisher einen guten Eindruck. Ich denke aber, dass zumindest die beiden Letztgenannten nicht bis zum Ende ganz oben mitspielen können."

Der wiedererstarkte Fusions-Club aus Wiedenbrück dagegen scheint mit seinen Möglichkeiten als echter Konkurrent heranzuwachsen. "Wenn die im Winter immer noch da stehen, wo sie sich jetzt befinden, dann legen die personell nach", denkt Niehörster. "Wir hatten das Pech, dass wir in den ersten drei Matches direkt gegen alle Aufsteiger ran mussten. Zwei Partien haben wir verloren, nur gegen Hiltrup einen Punkt geholt. Brakel überrascht mich bisher, die spielen mit Herz und haben noch die Euphorie im Rücken", betont der Marketing-Fachmann, um gleich zu relativieren: "Wir haben jetzt elf Spieltage hinter uns. Bisher habe ich noch keinen Gegner gesehen, der uns an die Wand gespielt hat. Auf der anderen Seite haben wir Schermbeck und Bielefeld geschlagen, vor zehn Tagen aber leider mit der Niederlage gegen Davensberg einen kleinen Rückschlag erlitten."

Am kommenden Sonntag soll daher der abgestürzte Revier-Nachbar Lüner SV dran glauben, um den Kontakt zum Platz an der Sonne zu halten. "Wir wollen bis Weihnachten den Abstand von sechs Punkten auf die Spitze verkürzen. Dafür muss ein Sieg gegen Lünen her, auch wenn die augenblicklich Probleme zu haben scheinen", macht Niehörster klar.

Autor: hb

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