Westfalia Rhynern hat Fahrt aufgenommen. Nach zehn Punkten in Folge haben die Hammer Vorstädter Peilung das obere Tabellendrittel angepeilt.

W. RHYNERN - Aufholjagd mit zehn Punkten in Folge

hb
01. Oktober 2006, 13:42 Uhr

Westfalia Rhynern hat Fahrt aufgenommen. Nach zehn Punkten in Folge haben die Hammer Vorstädter Peilung das obere Tabellendrittel angepeilt.

Westfalia Rhynern hat Fahrt aufgenommen. Nach zehn Punkten in Folge haben die Hammer Vorstädter Peilung das obere Tabellendrittel angepeilt. "Das ist ein schöner Aufwärtstrend und kommt noch zur rechten Zeit", freut sich Spielertrainer Uwe Grauer darüber, dass der Fehlstart schon überwunden scheint. "In den letzten Jahren war es meistens so, dass Rhynern erst mit Beginn der Rückrunde zum Endspurt angesetzt hat. Dann war es meistens zu spät, um noch wirklich etwas zu erreichen. Und bei der Dichte der Liga gilt das in der laufenden Runde noch eher."

Spätestens seit dem 4:1 gegen den SV Schermbeck weiß die Konkurrenz, dass mit Rhynern in diesem Jahr noch zu rechnen ist. Einen wesentlichen Anteil am jüngsten Erfolg hat Jiri Homola. "Jiri ist direkt gut eingeschlagen. Er tritt zwar bisher nicht als Torschütze in Erscheinung, sondern ist vorne eine wichtige Anspielstation und verteilt schön die Bälle", lobt Grauer den Tschechen. "Wenn man sich unsere Treffer ansieht, dann stellt man fest, dass die sich auf viele Spieler verteilen. Das ist sicher auch ein Pluspunkt unserer Mannschaft", meint der 36-Jährige.

Am heutigen Sonntag will die Elf vom "Papenloh" in Emsdetten den Sprung nach oben schaffen. Über die Lage bei der Borussia muss sich Grauer allerdings wundern. "Die haben sich vor dem Saisonbeginn ganz groß auf die Fahne geschrieben, dass sie aufsteigen wollen. Jetzt sind sie aber so gestartet wie wir im letzten Jahr und haben nun eine ähnliche Situation wie wir vor drei, vier Wochen", ist sich der Ex-Profi sicher, dass Emsdetten viel stärker ist, als es der Tabellenstand aussagt. "Wenn man die Namen der Spieler sieht, dann steckt da sicherlich Potenzial drin. Mit dem Punkten können sie aber ruhig noch eine Woche warten."

Den dritten Dreier in Folge peilt Grauer ohne Florian Gehrmann an, der Stürmer lag die ganze Woche mit einer Grippe flach. Auf der Bank wird wieder Martin Eggert Platz nehmen. Der 40-jährige Ersatz-Keeper gehört erst seit gut einer Woche zum Kader Aufgrund der akuten Personalnot auf der Torhüter-Position wird Eggert, vorher beim TuS Wiescherhöfen, vier Wochen lang aushelfen. Stefan Küritz wird noch mindestens zwei bis drei Wochen fehlen, nachdem sich seine Schienbein-Prellung entzündet hatte. Christopher Sander aus der Bezirksliga-Reserve leidet an einer Rippenprellung.

Autor: hb

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren