Blaszczykowski, Piszczek, Lewandowski. Das Interesse der Medien gerade an den Polen in den Reihen des BVB war in den vergangenen Wochen und Monaten gewaltig.

"Kuba" will den Rekord

Dortmunds Polen träumen von Titeln

19. April 2012, 11:26 Uhr

Blaszczykowski, Piszczek, Lewandowski. Das Interesse der Medien gerade an den Polen in den Reihen des BVB war in den vergangenen Wochen und Monaten gewaltig.

Mehrere hundert Interviewanfragen gingen beim BVB für das Trio ein, weswegen der Klub kurzerhand zur Pressekonferenz mit den Dreien lud. Was dabei herauskam war eine internationale Fragestunde auf deutsch, polnisch, russisch und französisch. Der Presseraum im Signal-Iduna-Park quoll förmlich über, selbst vor dem Revierderby waren nicht so viele Journalisten vor Ort gewesen.

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Und auch wenn es an diesem Nachmittag fast ausschließlich um die Europameisterschaft ging, derzeit dreht sich in Dortmund alles um die Meisterschaft und um die Bundesliga. Die ganze Konzentration gilt dem Spiel gegen Gladbach - und den Partien danach. Kuba: „Wir können einen Rekord schaffen, wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen und das ist unser Ziel.“ 81 Punkte nach 34 Spielen ist die Marke, die es für den BVB zu erreichen gilt. Ein Wert den in der Bundesligageschichte noch kein Klub erreichte.

"Ich kann mich noch in allen Bereichen verbessern"

Trotz dieser außergewöhnlichen Saison sehen alle drei Polen bei sich selbst noch Verbesserungspotential. Lukasz Piszczek beispielsweise meint: „Ich bin erst seit zweieinhalb Jahren Rechtsverteidiger. Ich kann mich noch in allen Bereichen verbessern.“ Schon jetzt gilt Piszczek zwar vielen Experten als bester Außenverteidiger der Liga, mit vier Toren und sieben Vorlagen ist er auf jeden Fall rein nach den Zahlen der Offensivstärkste.

Offensiv stark ist Robert Lewandowski sowieso. 20 Saisontore hat er auf dem Konto. „Und ich will nach jedem Tor noch eins schießen“, versichert er. „Kuba“, der erfahrenste, war übrigens der Spieler, der die beste Laune präsentierte. Was gar nicht unbedingt selbstverständlich war. Vor drei Monaten noch äußerte er öffentlich Wechselgedanken. Nach Mario Götzes Verletzung gab er hingegen mächtig Gas und wurde zu einem echten Leistungsträger beim BVB, dessen größte Stärke vielleicht der Zusammenhalt ist. Ob man denn etwas aus Dortmund mit zur Nationalmannschaft nehmen könnte, wurde „Kuba“ gefragt und antwortete prompt: „Wenn wir dürften, die ganze Mannschaft.“

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