LÜNER SV - Ueding droht Richter mit Rauswurf

hb
17. April 2006, 11:14 Uhr

Das Gezerre zwischen Davaria Davensberg und dem Lüner SV um die Dienste des Angreifers Sascha Richter geht in die nächste Runde.

Das Gezerre zwischen Davaria Davensberg und dem Lüner SV um die Dienste des Angreifers Sascha Richter geht in die nächste Runde. Beim 0:0 im Nachholspiel am Gründonnerstag kam der LSV-Knipser zwar nicht in die Verlegenheit, einen Treffer gegen seinen voraussichtlich alten und neuen Club zu erzielen, aber nach der Partie stand Richter wieder einmal im Mittelpunkt des Interesses beider Vereine. Heiko Ueding heizte die Diskussion um das beiderseitige Objekt der Begierde mit einer krassen Drohung an. "Wenn Sascha nicht zu uns zurück kommt, verliert er seinen Arbeitsplatz", kündigte Davarias Spielertrainer zum Entsetzen der Lüner Verantwortlichen an.

Ueding ist Inhaber einer Kette von Ein-Euro-Läden, Richter führt eine Filiale dieser Billig-Warenhäuser. "Ihn auf die Straße setzen zu wollen, finde ich schon ein starkes Stück", schüttelt Peter Marx den Kopf. "Wir werden in den nächsten 14 Tagen ein Gespräch mit Sascha führen. Dann wissen wir, wohin die Reise geht", bemerkt der Lüner Geschäftsführer. "Er hat zuletzt noch einmal geäußert, dass er sich bei uns sehr wohl fühlt, aber dennoch gehe ich davon aus, dass er uns nach Saisonende in Richtung Davensberg verlässt", meint Marx.

Bis dahin soll auch eine Entscheidung über den Verbleib von Mehmet-Ali Yildiz fallen. Spielertrainer Mark Bördeling möchte den Mittelfeld-Spieler, dem ein Angebot seitens des LSV vorliegt, gerne halten.

Autor: hb

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren