Stefan Kuntz will ungeachtet des fast feststehenden Abstiegs aus der Bundesliga und der wachsenden Kritik aus dem Umfeld Vorstandsboss beim 1. FCk bleiben.

1. FC Kaiserslautern

Kuntz will sinkendes "Schiff nicht verlassen"

sid
16. April 2012, 13:06 Uhr

Stefan Kuntz will ungeachtet des fast feststehenden Abstiegs aus der Bundesliga und der wachsenden Kritik aus dem Umfeld Vorstandsboss beim 1. FCk bleiben.

"Ich bin nächstes Jahr hier Vorstandsvorsitzender. Definitiv. Ich marschiere weiterhin vorneweg. Ich werde das Schiff garantiert nicht verlassen", sagte Kuntz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Nach 21 Bundesliga-Spielen ohne Sieg steht der dritte Bundesliga-Abstieg in der Lauterer Vereinsgeschichte so gut wie fest. Für den 9. Mai hat der Aufsichtsrat des FCK eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Kuntz begegnet mit diesen Aussagen auch Spekulationen, er könnte dann unter dem Druck der Klubmitglieder das Handtuch werfen.

Dem 49-Jährigen waren aus dem Umfeld des Klubs in den vergangenen Wochen immer wieder Vetternwirtschaft und mangelhaftes Management vorgeworfen worden. Auch dagegen wehrte sich der Europameister von 1996. Dass er ehemalige Lauterer Profis wie Roger Lutz oder Marco Haber eingestellt habe, sei doch genau das gewesen, was vorher gefordert worden sei. "Das war so lange gut, bis bestimmte Leute angefangen haben, in allem einen negativen Dreh zu sehen", sagte Kuntz.

Autor: sid

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