Die wichtigste Nachricht zuerst: Germania Gladbeck wird keinen Insolvenz-Antrag stellen (RS berichtete).

GLADBECK: Insolvenz-Antrag wird nicht gestellt

tr
14. März 2006, 10:12 Uhr

Die wichtigste Nachricht zuerst: Germania Gladbeck wird keinen Insolvenz-Antrag stellen (RS berichtete).

Die wichtigste Nachricht zuerst: Germania Gladbeck wird keinen Insolvenz-Antrag stellen (RS berichtete). Nach einem erneuten Gespräch mit dem Finanzamt und den Vereins-Vertretern Ulrich Stienen (Abteilungsleiter Fußball), Rolf Schobert (Vorsitzender des Gesamtvereins), Herrn Pölker (Steuerberater) sowie dem Rechtsanwalt Heinz Kupperian haben sich die Verantwortlichen entschlossen, den bitteren Gang nicht zu gehen. "Der Club will es unbedingt vermeiden", berichtet Kupperian. "Vielmehr wollen die Funktionäre enger mit dem Finanzamt zusammen arbeiten."

Denn die Schuldenlage ist nicht weg zu diskutieren. "Da werden wir uns auch noch Schritte vorbehalten", verspricht Kupperian eine lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes. Damit wäre die größte Sorge erst einmal vom Tisch, doch nun ist die Frage nach den Schuldigen akut.

Interessant wird es am Dienstag, denn dann steht der Gütetermin zwischen Stienen und Ex-Trainer Frank Schiel an. "Auf die Aussagen der klagenden Partei sind wir sehr gespannt", scharrt Kupperian bereits mit denn Hufen, glaubt aber nicht, dass noch einmal etwas Nachteiliges für den Verein geschehen wird. "Sie haben das 48.000 Mal versucht, den Termin zu verlegen", berichtet Schiel: "Es geht um Gelder, die ich noch vom Verein bekomme, für die Herr Stienen gerade steht. Er hätte es sich sparen können, wenn er im Gegensatz zu mir seine Zusagen eingehalten hätte. Deshalb geht es erst einmal nur gegen ihn, nicht gegen den Club."

Unterdessen ist die Mannschaft von Holger Gehrmann, der bis zum RS-Artikel nichts von dem drohenden K.O. wusste, nicht zu beneiden, denn der Kampf um die Meisterschaft gerät in den Hintergund.

Autor: tr

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