Ungeachtet des möglichen Finanz-Chaos (siehe Bericht auf dieser Seite!) versucht die DJK, sich auf das Sportliche zu konzentrieren.

GERMANIA GLADBECK: Auf Aggressiv-Bremse treten

tr
11. März 2006, 11:38 Uhr

Ungeachtet des möglichen Finanz-Chaos (siehe Bericht auf dieser Seite!) versucht die DJK, sich auf das Sportliche zu konzentrieren.

Ungeachtet des möglichen Finanz-Chaos (siehe Bericht auf dieser Seite!) versucht die DJK, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Doch die Germanen aus Gladbeck haben einfach keine Chance auf Wiedergutmachung. Ständig werden ihre Spiele abgesagt, sodass der Grotten-Kick gegen den SV Hövelhof (0:2) immer noch nicht ausgemerzt werden konnte. Das nagt natürlich an den DJK-Nerven, wie auch Trainer Holger Gehrmann zugeben muss: "Das ist das schlimmste Erlebnis meiner Karriere. Die ganzen Ausfälle sind kaum noch auszuhalten, aber es ist nun einmal der Ist-Zustand. Wir behelfen uns mit allen möglichen Maßnahmen."

Im Training herrscht unterdessen eine gereizte Stimmung. "Die Jungs sind heiß", weiß Gehrmann. "Ich muss ständig auf die Aggrressiv-Bremse treten. Nach der schlechten Leistung gegen Hövelhof wollen sich alle beweisen." In den Augen des 44-Jährigen auch manchmal überhart. "Dann haue ich aber dazwischen. Es ist okay, wenn die Leute heiß sind, aber meine Aussage, dass es Konsequenzen geben wird, hat weiter Bestand."

Wann Gladbeck nun endlich wieder ins Geschehen eingreifen kann, steht in den Sternen. "Auf den ersten Blick ist unser Platz zwar okay, aber die Feld-Sperre gilt noch bis zum heutigen Donnerstag", berichtet Gehrmann. "Wir müssen abwarten, ob wir am Sonntag gegen Paderborn II spielen können." Sollte wieder Erwarten doch um Punkte gezockt werden, "hoffe ich, dass die Mannschaft verstanden hat, worum es geht", fordert Gehrmann eine enorme Leistungs-Steigerung. "Wir haben in den letzten Einheiten am Zusammenhalt gearbeitet. Noch können wir den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen. Aber dafür müssen sich die Leute vor Augen führen, dass der Titel nicht in den Top-Spielen entschieden wird, sondern gegen die unteren Teams. Und da haben wir, wenn ich an Hövelhof oder Stadtlohn denke, schlecht ausgesehen."

Autor: tr

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