Trainer Wolfgang Sandhowe gehen in Hamm so langsam die Spieler aus. Mit Innocent Melkam und Mushin Ugur mussten zwei seiner Akteure unters Messer.

HAMMER SPVG - Melkam, Ugur operiert / Hietkamp fehlt weiter

hb
30. Januar 2006, 09:35 Uhr

Trainer Wolfgang Sandhowe gehen in Hamm so langsam die Spieler aus. Mit Innocent Melkam und Mushin Ugur mussten zwei seiner Akteure unters Messer.

Trainer Wolfgang Sandhowe gehen in Hamm so langsam die Spieler aus. Mit Innocent Melkam und Mushin Ugur mussten zwei seiner Akteure unters Messer. Der Nigerianer hat sich endlich an seinem Knie operieren lassen, dem Türke wurden beide Leisten geflickt. Beide Eingriffe nahm Dr. Karl-Heinz Bauer, der Vereinsarzt des VfL Bochum, im Dortmund Knappschafts-Krankenhaus vor. „Mushin will nächste Woche schon mit dem Lauftraining anfangen. Daher hoffen wir, dass er zum Nachhol-Spiel gegen Emsdetten wieder dabei ist“, glaubt HSV-Manager Joachim Krug an eine schnelle Genesung des Ex-Herners.

Melkam dagegen wird die komplette Rückrunde ausfallen. „Wir fühlen uns erheblich wohler, dass er sich endlich zu diesem Schritt entschlossen hat. Das ganze Gehampel vorher, dass den Kreuzbandriss konservativ behandeln lassen wollte, hat uns ziemlich gestört. Ich kenne keinen Fußballer, der solch eine schwere Verletzung leistungsmäßig ohne Verlust kompensiert“, gibt Krug zu. „Wir rechnen nun zur neuen Saison wieder mit ihm.“

Wann Robert Hietkamp dagegen wieder auf dem Platz stehen kann, ist derzeit offen. Der Keeper muss wegen seiner Herzmuskel-Entzündung weitere vier Wochen pausieren. „Das war eine gefährliche Geschichte, die zum Glück jetzt rechtzeitig erkannt worden ist“, atmet Krug auf. Aktuelle Nachrichten über dessen Gesundheits-Zustand hätte der frühere Ahlener gerne auch von Jeffrey Ekoko. Der an Malaria erkrankte Nigerianer weilt nach wie vor in seiner Heimat und wird Anfang Februar in Hamm zurück erwartet.

Die angeschlagenen Kicker sind es aber weniger, die Krug und Sandhowe momentan ein wenig um den Verstand bringen. „Die Einstellung einiger Spieler lässt ein wenig zu wünschen übrig. Bei dem einen ist es eine Klausur an der Uni, bei dem anderen die Arbeit“, säuert Krug über manche aus seiner Sicht zu hinterfragende Trainings-Absage. „Natürlich sind wir nur Verbandsligist, der Beruf oder die Ausbildung geht vor. Aber wir wollen aufsteigen, dafür muss jeder das Maximale aus sich heraus holen.“

Autor: hb

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