Manfred Ostendorf wird im Sommer 2006 den SuS Stadtlohn verlassen. Nach sieben Jahren als Trainer und zuvor zehn Jahre als Stürmer beim langjährigen Oberligisten will der 41-Jährige dem Verein die Möglichkeit geben, „mit einem neuen Gesicht in die Zukunft zu gehen“.

SUS STADTLOHN - Ostendorf hört im Sommer auf

hb
31. Dezember 2005, 12:00 Uhr

Manfred Ostendorf wird im Sommer 2006 den SuS Stadtlohn verlassen. Nach sieben Jahren als Trainer und zuvor zehn Jahre als Stürmer beim langjährigen Oberligisten will der 41-Jährige dem Verein die Möglichkeit geben, „mit einem neuen Gesicht in die Zukunft zu gehen“.

Manfred Ostendorf wird im Sommer 2006 den SuS Stadtlohn verlassen. Nach sieben Jahren als Trainer und zuvor zehn Jahre als Stürmer beim langjährigen Oberligisten will der 41-Jährige dem Verein die Möglichkeit geben, „mit einem neuen Gesicht in die Zukunft zu gehen“.

Der Entschluss, die Zusammenarbeit zu beenden, nahm Rudi Schipper, Sportlichen Leiter der Münsterländer, mit einer Mischung aus Bedauern und Verständnis auf. „Die Entscheidung ist im besten Einvernehmen mit Herrn Ostendorf getroffen worden“, berichtet das Vorstands-Mitglied und nimmt jeglichen Spekulationen, die Trennung von dem Coach hätte mit der Tabellen-Situation des aktuellen Drittletzten der Verbandsliga zu tun, den Wind aus den Segeln. Einen Nachfolger für Ostendorf gibt es noch nicht, doch Schipper und seine Kollegen haben „erste Gespräche mit einigen Kandidaten geführt. Ein Ergebnis haben wir aber noch nicht.“

Bei der Suche nach einem geeigneten Mann will der in Vreden wohnende Ostendorf dem Club sogar behilflich sein. „Das versteht sich von selbst. Der SuS Stadtlohn ist schließlich ein Teil meines Lebens und wir gehen nicht im Ärger auseinander“, betont der frühere Torjäger.

Bis es so weit ist, will er die vor Saisonbeginn gründlich neu formierte Elf zum Klassenerhalt führen. „Das ist jetzt eine reizvolle Aufgabe, das Ganze mit einem sportlichem Erfolg zu Ende zu bringen“, nickt Ostendorf, der seine Zukunft ab dem Sommer 2006 noch nicht geregelt hat. Eins steht aber fest: Der Fußball-Lehrer will weiter an der Seitenlinie stehen und ein Team, möglichst mit Ambitionen nach oben, verantwortlich betreuen. „Auch für mich ist das eine neue Chance. Ich könnte mir vorstellen, in der Oberliga tätig zu werden“, hat Ostendorf im Fußball noch viel vor.

Autor: hb

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