Borussia Dortmund wehrt sich aufgrund einiger Emotionsausbrüche während und nach Spielen in den letzten Wochen gegen den Ruf eines

Schlechte Gewinner?

BVB wehrt sich gegen Vorwürfe

sid
13. April 2012, 16:02 Uhr

Borussia Dortmund wehrt sich aufgrund einiger Emotionsausbrüche während und nach Spielen in den letzten Wochen gegen den Ruf eines "schlechten Gewinners".

Als jüngstes Beispiel für die Kritik dienten die Fernbsehbilder von Neven Subotic, der den Münchener Arjen Robben nach dessen verschossenen Foulelfmeter im Bundesliga-Schlager am vergangenen Mittwoch gegen die Bayern (1:0) beschimpfte.

"Das war sicherlich unnötig. Neven hatte den Eindruck, dass es eine Schwalbe war. Inzwischen hat auch er mitbekommen, dass es keine war", meinte Trainer Jürgen Klopp und führte den Adrenalinspiegel der Spieler in einer solchen Partie als Entschuldigung an. "Wir haben alle mal Fehler gemacht. Solange man daraus lernt, ist das zu entschuldigen."

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Zudem waren auf einigen Internetseiten Fotos verbreitet worden, auf denen das Dortmunder Maskottchen, die Biene "Emma", anscheindend an den Mannschaftsbus der Bayern uriniert. "Dazu braucht man schon viel Fantasie", sagte Klopp mit Unverständnis.

"Es gab auch schon Zeiten, da wurde auch mal gelacht. Aber das ist mit euch nicht mehr möglich. Da wird alles und jede Kleinigkeit aufgebauscht", kritisierte Klopp, anlässlich der Pressekonferenz am Freitag. "Sollte aber der Eindruck entstanden sein, wir seien schlechte Gewinner, dann ziehen wir uns den Schuh an."

Autor: sid

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