Zwischen dem Lüner SV und dem BV Brambauer gibt es immer wieder mal Ärger über verschiedene Inhalte. Seit dieser Woche aber herrscht absolute Funkstille unter den beiden klassenhöchsten Clubs in der Stadt.

LÜNEN - Ärger um Kinder

hb
05. August 2005, 11:14 Uhr

Zwischen dem Lüner SV und dem BV Brambauer gibt es immer wieder mal Ärger über verschiedene Inhalte. Seit dieser Woche aber herrscht absolute Funkstille unter den beiden klassenhöchsten Clubs in der Stadt.

Zwischen dem Lüner SV und dem BV Brambauer gibt es immer wieder mal Ärger über verschiedene Inhalte. Seit dieser Woche aber herrscht absolute Funkstille unter den beiden klassenhöchsten Clubs in der Stadt. Grund ist der Last-Minute-Wechsel von Christian Kinder vom BVB zum LSV.

Was ist passiert? Der Stürmer, beim Landesligisten eigentlich noch bis zum 30. Juni 2006 unter Vertrag und dort auch mündlich mit der Zusage im Wort, den Kontrakt auch zu erfüllen, wechselte Ende Juni doch noch die Seiten. Brambauer reklamiert seitdem eine Ablöse, die Lünen nicht bezahlen will. Konsequenz: Kurzer Hand luden die Schwarz- die Rot-Weißen von ihrem Turnier um den in seine 20. Auflage gestarteten „Brinkhoff`s No. 1-Vergleich“ aus. Für das Zugpferdes LSV ist nun die zweite Mannschaft des BVB eingesprungen. „Das kostet Brambauer 500 Zuschauer“, schüttelt Lünens ehemaliger und wahrscheinlich auch künftiger Geschäftsführer Peter Marx mit dem Kopf. Auf der anderen Seite müssen die Schwansbeller eine mögliche Einnahme von maximal 2.000 Euro (im Falle des Turniersieges) sausen lassen.

Im Falle Kinder werden sich die beiden Parteien vor der Verbands-Spruchkammer in Kaiserau wiedertreffen. Brambauer lässt dort auch den Vertragsstatus von Levent Gökcek überprüfen, der plötzlich bei den Sportfreunden Oestrich anheuerte. „Horst Buchterkirche, der Vorsitzende dieser Instanz, hat beim Landesliga-Staffeltag bereits angekündigt, dass der Spieler Kinder fünf Wochen gesperrt werden könnte“, weiß Marx.

Dafür haben die Lüner inzwischen das Thema Yassine Labiadh vom Tisch. Am gestrigen Vormittag einigten sich der Verein und der Tunesier auf die Auflösung des bis zum 30. Juni 2007 datierten Vertrages (RS berichtete). „Wir trennen uns ausschließlich aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten von Yassine und sind sehr froh, dass wir in einer angenehmen Gesprächs-Atmosphäre dieses schwierige Thema gelöst haben“, ist Dirk Hartmann erleichtert. „Wir haben mit Herrn Müller als Berater von Yassine telefonisch eine Einigung gefunden. Die Unterschriften werden noch in dieser Woche nachgeholt.“

Damit ist der Kader von Spielertrainer Mark Bördeling für die kommende Saison komplett.

Autor: hb

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