Vartan Daldalian hat Zeit, viel Zeit. Seit Monaten ist der Mittelfeld-Spieler des SV Westfalia Rhynern auf Jobsuche. Mit seinem Bauingenieur-Diplom in der Tasche konnte der 29-Jährige bisher nichts anfangen.

W. RHYNERN: Vartan Daldalian sucht einen Job

hb
08. März 2005, 09:52 Uhr

Vartan Daldalian hat Zeit, viel Zeit. Seit Monaten ist der Mittelfeld-Spieler des SV Westfalia Rhynern auf Jobsuche. Mit seinem Bauingenieur-Diplom in der Tasche konnte der 29-Jährige bisher nichts anfangen.

Vartan Daldalian hat Zeit, viel Zeit. Seit Monaten ist der Mittelfeld-Spieler des SV Westfalia Rhynern auf Jobsuche. Mit seinem Bauingenieur-Diplom in der Tasche konnte der 29-Jährige bisher nichts anfangen. „Ich habe bestimmt schon 60 Bewerbungen geschrieben, aber es kamen nur Absagen“, wirkt Daldalian frustriert. „Ich glaube nicht, dass ich in der Branche noch etwas finde. Vielleicht muss ich etwas anderes machen.“

Wie gut, dass der frühere Schalker wenigstens bei den Hammer Vorstädtern wie in einer Familie aufgehoben wurde. Im Sommer 2003 wechselte Daldalian vom SC Hassel an den „Papenloh“, an dem er sich total heimisch fühlt. „Das habe ich zuletzt vor zehn Jahren erlebt, bei Post Recklinghausen“, nickt Daldalian.

Neid in Richtung des Stadt-Rivalen Hammer SpVg, der mit aller Macht zurück in die Oberliga drängt, gibt es nicht. Auch wenn die neuen Sponsoren beim früheren Zweitligisten vielleicht bei der Berufsfindung mehr Einfluss haben könnten. „In Rhynern herrschen andere Voraussetzungen. Bei uns ist alles auf Harmonie aufgebaut. Damit komme ich sehr gut klar“, betont Daldalian.

Nach einer durchwachsenen Hinrunde, in der den ehemaligen Essener Schwarz-Weißen die Nachwirkungen seiner inzwischen drei Knie-Operationen für Wochen außer Gefecht setzten, soll es nun sportlich besser laufen. „Wir waren nicht konstant genug, was aber durch Verletzungen und Sperren zu erklären ist. In der Rückserie holen wir mit Sicherheit ein paar Punkte mehr“, verspricht Daldalian.

Autor: hb

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