Der Lüner SV steht als Tabellenachter im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga Westfalen I - könnte man meinen. Trainer Oswald Semlits ist da eher vorsichtig. Wir sind keine Spitzenmannschaft

Trotz durchwachsener Vorbereitung mit Schwierigkeiten Keine Trübsal in Lünen

15. Februar 2005, 10:21 Uhr

Der Lüner SV steht als Tabellenachter im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga Westfalen I - könnte man meinen. Trainer Oswald Semlits ist da eher vorsichtig. Wir sind keine Spitzenmannschaft", richtet er den Blick eher nach unten als nach oben.

Trotz durchwachsener Vorbereitung mit Schwierigkeiten
Keine Trübsal in Lünen
Der Lüner SV steht als Tabellenachter im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga Westfalen I - könnte man meinen. Trainer Oswald Semlits ist da eher vorsichtig. Wir sind keine Spitzenmannschaft", richtet er den Blick eher nach unten als nach oben. Möglichst schnell soll mit der jungen Mannschaft der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden, damit die neue Saison geplant werden kann. Ein Selbstläufer wird die Mission Klassenerhalt nicht, vermutet der Trainer: "Die Mannschaften aus dem unteren Bereich haben sich verstärkt." Nur fünf Punkt trennen Lünen von einem Abstiegsplatz.

Die Vorbereitung des LSV verlief bisher nicht gerade nach Plan. Den Landesligisten Waltrop fegten die Lünener zwar mit 7:2 vom Platz, kamen in Oestrich aber mit 1:5 unter die Räder. "Da sind gravierende Abwehrfehler gemacht worden, die nicht alltäglich sind", grübelt Trainer Semlits.

Zudem plagen den Coach Verletzungssorgen. Abwehrspieler David Faralich ist angeschlagen, Stammtorwart Stefan Gosing hat Schulterprobleme, Offensivkraft Fabian Lenz leidet an einer Adduktorenzerrung. Der 19-jährige Stürmer Daniel Horstschäfer musste am Freitag wegen Rückenproblemen zur Kernspintomographie, die noch ausgewertet wird. Er ist noch ein Fragezeichen in der Startelf beim Rückrundenstart in zwei Wochen gegen SV Enger-Westerenger, die anderen drei werden wohl dabei sein, können aber die Vorbereitung auch nicht voll absolvieren.

"Das ist auch eine Chance für den zwölften, 13., 14. Spieler der Mannschaft", hofft Semlits auf eine starke Bank, bedauert aber dennoch, dass sich in der Vorbereitung keine erste Elf für die Rückrunde finden und einspielen konnte. Als Vorab-Ausrede für das Spiel gegen SV Enger-Westerenger lässt Fußballlehrer Semlits das jedoch nicht gelten: "Ich bin kein Trainer, der Trübsal bläst. Das ist ein Heimspiel, das müssen wir gewinnen!"

Heute testet der LSV noch gegen die zweite Mannschaft der SG Wattenscheid 09, am kommenden Wochenende geht es gegen den SV Hohenlimburg. Denn "zu verbessern, gibt es immer etwas!", weiß Semlits. ph

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